Kanu: Jugendfreizeit in den belgischen Ardennen

kanu_belgien16_beitragsbildIn den Herbstferien ging es für eine größere Gruppe Jugendlicher der Kanuabteilung fast schon tra­ditionell zu einer Fahrt in die Ardennen. Gebucht wurden zwei Blockhäuser auf dem Campingplatz „Pont de Berguéme“ in Tenneville/B. Ein Blick auf die Pegel der Ardennen-Bäche hatte uns schon vorhergesagt, dass uns allerdings niedrige Wasserstände erwarten würden.

Auf der Hinfahrt machten wir Stopp in Stavelot an der Ambléve. Wir wussten, dass an einem Ne­benbach der Ambléve Wasser abgelassen wurde. So hatte der Abschnitt zwischen Stavelot und dem Coo einen brauchbaren Wasserstand. Die Ambléve ist hier ein munterer Wildbach mit Wildwasser I-II. Da einige Mitglieder der Jugendgruppe erstmals auf bewegtem Wasser unterwegs waren, kam es dann auch zu zwei Kenterungen.

Am darauf folgenden Tag wurde die untere Lesse bis zur Mündung in die Maas gepaddelt. Als Ein­stieg wurde in Gendron die Rutsche eines Verleihers genutzt. Die beiden Wehre in Wanlin und Pont du Lesse konnten für ein Training genutzt werden.

In den folgenden Tagen folgten dann Touren auf der Semois und der luxemburgischen Sauer. Zu un­serer Überraschung entdeckten wir an der Sauer in Diekirch einen im letzten Jahr gebauten künstli­chen Wildwasser-Kanal, der gut für ein Training genutzt werden kann. Nutzen konnten wir ihn an diesem Tag aber nicht, da unser Sicherheitsequipment auf dem Campingplatz geblieben war. Spon­tan wurde beschlossen, auf der  Rückfahrt Diekirch anzusteuern, um auf dem Kanal ein Wildwas­sertraining zu organisieren. Dabei lernten wir einen Kanuten des örtlichen Kanuvereins kennen und verabredeten mit ihm eine Informationsaustausch über Wasserstände der luxemburgischen Wildbä­che und des Kanals.

Beendet wurde die Fahrt mit einer fetten Pommes in Belgien.

Hier eine Fotogalerie zu dieser Fahrt: