
Am vorletzten Wochenende im Februar geht es für BCN-Kanuten traditionell in die belgischen Ardennen. Die Pegelstände waren sehr gut, teilweise wurden von der walonischen Regierung Bäche für eine Befahrung wegen zu hoher Wasserstände gesperrt.
Nicht gesperrt war u.a. die Houille im belgische-französischen Grenzgebiet. Dieser ist ein sogenannter „Winterwildbach“ kann er doch normalerweise nur in den Hochwasserperioden befahren werden. So wurde dann am Samstag auf der Houille von Vencimont nach Landrichamps gepaddelt. Die Houille ist auf diesem Abschnitt mit WW II zu bewerten. Die Landschaft gleicht einem urwaldähnlichen Tal und ist sehr einsam und prachtvoll. Gespickt war die Tour allerdings mit vielen Baumhindernissen, die entweder artistisch befahren oder umtragen werden mussten.
Am Sonntag ging es dann auf einen der schönsten Ardennen -Bäche – die westliche Ourthe. Eingesetzt wurde am Campingplatz in Bergueme. Kurz nach der Einsatzstelle verengen sich die Talwände zu einer Waldschlucht, die tiefer und eindrucksvoller wird, je mehr man sich der Aussatzstelle in „Ferme au Pont“ nähert. Dieser Abschnitt der westlichen Ourthe ist etwas leichter als die Houille.
Nach dieser Tour ging es dann wieder zurück nach Nordhorn, nicht aber ohne den Besuch einer belgischen Friterie.
Glück hatten die Nordhorner Kanuten auch, wurden am Montag doch alle Ardennen-Bäche wegen zu hoher Wasserstände gesperrt.



