Erlebniswoche Kanu 17. – 23. Juni 2019

Die Kanuabteilung im Bootsclub Nordhorn organisiert vom 17. Juni bis 23. Juni eine Erlebniswoche KANU.
In dieser Woche bieten die Nordhorner Kanuten gleich einen ganzen Strauss an Aktivitäten für am Paddelsport Interessierte an.


Erwachsene, die einmal das Paddeln ausprobieren möchten, können am Dienstag, den 18. Juni ab 18.00 Uhr beim „Paddeln nach Feierabend“ ins Boot steigen.
Die Kanujugend bietet für Kinder und Jugendliche ab acht Jahre am Donnerstag, den 20. Juni ab 17.15 Uhr ebenfalls ein Schnupperpaddeln an.
Interessiert Frauen können den „Kanusporttag für Frauen“ am Freitag, den 21. Juni ab 15.00 Uhr nutzen, um erste Erfahrungen in einem Kajak zu machen.
Damit das Paddeln für alle auch sicher ist, wird ein öffentliches Sicherheits- und Kentertraining im Freibad angeboten.
Treffpunkt: Freitag, den 21. Juni 18.00 Uhr am Bootshaus am Vechtesee.

Für alle diese Aktivitäten sind keinerlei Vorerfahrungen im Kanusport notwendig; eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Treffpunkt für alle Termine ist jeweils das Bootshaus des BCN am Vechtesee.

Alle Teilnehmer der „Erlebniswoche“ haben darüber hinaus die Möglichkeit an einer Wanderfahrt auf der Vechte am Sonntag, den 23. Juni ab 12.00 Uhr teilzunehmen. Diese Wanderfahrt endet mit einem abschließenden gemütlichen Beisammensein auf dem Vereinsgelände des BCN am Vechtesee.

Wer sich ansonsten einmal über die Arbeit der Nordhorner Kanuten und den Bootsclub Nordhorn informieren möchte, ist herzlich zum Beisammensein am Sonntag ab 15.30 Uhr eingeladen.

Für die genannten Aktivitäten stellt der BCN geeignetes Bootsmaterial und erfahrene Kanulehrer und Fahrtenleiter kostenfrei zur Verfügung.

Interessenten können sich gerne vorab bei einem dem Verantwortlichen der Kanuabteilung des BCN – Jürgen Bormann – telefonisch unter der Nummer 05921-76697 informieren.

Termine:
Di. 18. Juni: Schnupperpaddeln für Erwachsene
Treffpunkt: 18.00 Uhr, Bootshaus

Do. 20. Juni: Schnupperpaddeln für Schüler und Jugendliche
Treffpunkt: 18.00 Uhr, Bootshaus

Fr. 21. Juni: Kanusporttag für Frauen
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Bootshaus

Fr. 21. Juni: Öffentliches Kenter- und Sicherheitstraining im Freibad.
Bitte Badesachen mitbringen!
Treffpunkt: 18.00 Uhr, Bootshaus

So. 23. Juni: Wanderfahrt auf der Vechte von Engden bis zum Bootshaus am Vechtesee.
Treffpunkt: 12.00 Uhr, Bootshaus

Programm als PDF Download >>

Kanuten des BCN auf «Wilden Gewässern» in Südfrankreich

Das Foto zeigt eine Gruppe Nordhorner Kanuten unter dem Pont d’Arc

Aubenas/F. Für mehr als 30 Nordhorner Kanuten vom Bootsclub Nordhorn ging es über Os­tern für knapp zwei Wochen zu einer Wildwasserfreizeit nach Südfrankreich, darunter eine große Gruppe jugendlicher Kanuten. Das Basislager wurde auf einem Zeltplatz in Aubenas an der oberen Ardéche aufgeschlagen.
Hier hatten die Nord­horner Kanuten mehrere Ferienhäuser angemietet.

Auch wenn die Wasserstände der Ardéche und ihrer Nebenflüsse sehr niedrig wa­ren, sollten die  Kanuten bei ihrer traditionellen Osterfreizeit voll auf ihre Kosten kommen. Täglich standen rassige Abfahrten auf der Ardéche,  der Ceze, dem Allier und dem Tarn auf dem Programm. Darüber hinaus ging es für zwei Tage ins französische Alpenvor­land ins Tal der Drôme. Diese besticht insbesondere durch ihr klares, türkisfarbenes Wasser.
Gepaddelt wurde vorwiegend in mittleren  Wildwasser-Schwierigkeitsgraden. Aber auch Ex­trempaddler kamen bei einer Abfahrt auf dem obersten Tarn auf ihre Kosten. Wichtig waren dabei verschiede­ne Schulungsfahrten auf den verschiedenen Wildwasserflüssen, die von den ausgebildeten Fachübungslei­tern bzw. Kanulehrern der Kanuabteilung des BCN – Andreas Markmeyer, Michael Aldegeerds und Tobias Lambers – geleitet wurden. Hier hatten die Ka­nuten die Möglichkeit, ihre Wildwassertechniken zu verbessern und sich paddeltechnisch wei­ter zu entwickeln. Darüber hinaus gab es Workshops zum Thema „Retten und Bergen auf Wildwasserflüssen“.

Gruppenfoto auf der Céze

Insbesondere für die Kanuten, die erstmals mit dem BCN zum Paddeln in Südfrankreich wa­ren, zählte die Abfahrt auf einer der schönsten Wildwasser-Wanderstrecken Europas, dem großen Canyon der Ardéche zu den Höhepunkten der Freizeit.

Abgerundet wurde die Freizeit durch verschiedene Höhlenerkundungen im Karstgebiet des französischen Zentralmassivs und verschiedene Wanderungen.

Die in Europa einmalige Grotte St. Marcel

Zum Ende der Osterferien kehrten alle Teilnehmer der Frei­zeit wohlbehalten und glücklich wieder nach Nordhorn zurück.

Blick auf die Ardéche, mit BCN Kanute auf dem Wasser.

Kanujugend des Bootsclub Nordhorn als „Perle der Grafschafter Jugendarbeit“ ausgezeichnet

Die Sportjugend Grafschaft Bentheim hat im Rahmen ihrer Vollversammlung Mitte März die Sportjugendpreise für das Jahr 2018 vergeben. Damit wurden „Perlen der Grafschafter Jugendarbeit“ ausgezeichnet. „Dieser Preis belohnt das Engagement der Vereine, das über den eigentlichen Sport hinausgeht, zum Beispiel soziales Engagement“, sagte Dirk Becker, Jugendpfleger beim Landkreis Grafschaft Bentheim.

Sportjugendpreis 2018
Das Foto zeigt von rechts Tobias Lambers, Jürgen Bormann, Felix Dingwerth, den Kreisjugendpfleger Dirk Becker, Domenik Heck und ein Mitglied des Vorstandes der Sportjugend.

Den ersten Preis belegte die Kanuabteilung im Bootsclub Nordhorn. Sie hatte sich mit ihren „Jugendfreizeitmaßnahmen für Sport, Kultur und Freizeit“ an dem Wettbewerb beteiligt. Jürgen Bormann von der Abteilungsleitung KANU im BCN konnte der Versammlung über die Angebote der Kanuabteilung informieren.

Im Angebot waren ein Wochenende in den belgischen Ardennen, eine Osterfahrt nach Südfrankreich, die Teilnahme am XXL-Paddelfestival in Leipzig, ein Himmelfahrtszeltlager ebenfalls in den belgischen Ardennen, ein Wildwassertraining auf der Oker, einer Wildwasser-Sommerfahrt nach Kärnten und Slowenien, einer Tour durch Nordrhein-Westfalen und einer Herbstfahrt an die Ruhr in Essen.
„Das sind klassische erlebnispädagogische Angebote. Es ist wichtig, draußen in der Natur zu sein“, sagte Kreisjugendpfleger Becker für die Jury. Darüber hinaus gibt es wöchentliche Treffen, die teils auch thematisch organisiert werden, zum Beispiel eine Ökologie-Schulung mit dem BUND oder Technikübungen auf einer Sohlgleite der Vechte.

Die Kanujugend im BootsclubNordhorn ist seit vielen Jahren ein kompetenter Ansprechpartner für erlebnisorientierten Kanusport. Viele Erlebnisfreizeiten werden über das gesamte Jahr angeboten. Die Übungsleiter sind sehr gut durch Juleica und sportfachliche Scheine qualifiziert, niedrige Teilnahmepreise machen den Zugang für alle Kinder und Jugendliche leicht.

Grafschafter Nachrichten Bericht Sportjugendpreis
Bericht in den Grafschafter Nachrichten

Der Jugendpreis ist mit 1.500 € Preisgeld dotiert. Diesen und die entsprechende Siegerurkunde nahmen auf der Versammlung Jürgen Bormann (Abteilungsleitung KANU), Tobias Lambers (Abteilungsleitung KANU), Felix Dingwerth (Übungsleiter Jugend) und Domenik Heck (Jugendsprecher KANU) entgegen. Das Geld wird natürlich 1:1 für die Weiterführung der Jugendarbeit verwendet.

18. Frühlingskleinflusstouren

Auf der Vechte

Vom 1. bis 3. März hatte die Kanuabteilung des Bootsclubs Nordhorn (BCN) nun schon zum 18. Mal Kanusportler der Region Weser-Ems, dem nahen Westfalen und den Niederlanden zu den Nordhorner Frühlingskleinflusstouren eingeladen. Dieser Einladung folgten ca. 60 Kanusportler aus Nordhorn, Meppen, Datteln, Witten, Greven,  Osnabrück, Celle, Almelo. Hengelo und Oldenzaal. Die Teilnehmer mit der weitesten Anreise kamen in diesem Jahr aus Dresden bzw. Hamburg.
Bei vorfrühlingshaften Bedingungen und sehr guten Wasserständen konnten am Wochenende zwei erlebnisreiche Kanuabfahrten auf der Vechte Aa und der niederländischen Dinkel organisiert werden. Darüber hinaus hatten die Nordhorner Kanuten ein interessantes Programm für das Wochenende organisiert.
Am Samstag stand eine Abfahrt auf der Vechte auf dem Programm. Gestartet wurde diese Tour in Wettringen-Bilk in Nordrhein-Westfalen. Auf dem gesamten Streckenabschnitt bis Nordhorn über 33 km erwarteten die Kanuten einige Wehre bzw. Sohlgleiten, die dieser Tour eine sehr sportliche Note gaben. 
Abends dann ein buntes Programm, wobei besonders das Jahresvideo der Nordhorner Kanuten über ihre Aktivitäten im Jahre 2016 begeisterte.
Am Sonntag folgte dann eine Abfahrt auf der niederländischen Dinkel von Losser bis zum Lutterzand im Herzen der Euregio. Die Dinkel ist hier ein weitgehend naturbelassener Kleinfluss. Insbesondere die Dünenlandschaft  im Lutterzand begeisterte vor allem die Kanuten, die zum ersten Mal diese Tour paddelten. Da das paddeln auf der Dinkel stark reglementiert ist, konnte diese Tour nur Dank der Unterstützung durch die Waterschap in Almelo stattfinden, die auch in diesem Jahr wieder eine größere Zahl an Sondergenehmigungen für die Nordhorner Kleinflusstouren zur Verfügung stellten.
Sowohl die Organisatoren des BCN, als auch die Gäste zeigten sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden, so dass der 19. Auflage der Frühlingstouren im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

Kanu: Ole und Gesa auf der 63. TID

Kanu: Bezirkssieger im Wanderfahrerwettbewerb

Teil der BCN-Jugendkanuten bei der Übergabe der Pokale und Urkunden in ihrem Bootshaus am Vechtesee.

Nordhorner Kanujugend Bezirkssieger im Wanderfahrerwettbewerb

 

Mit einer guten Leistung haben die Nachwuchskanuten des Bootsclub Nordhorn bereits zum wiederholten Mal in den letzten Jahren den Wanderfahrerwettbewerb für Schüler und Jugendliche des Kanubezirks Weser-Ems gewonnen. Auf der Tagung der Sport- und Wanderwarte des Kanubezirks Weser-Ems wurde ih­nen vor wenigen Tagen in Wilhelmshaven der Wanderpokal übergeben. Insgesamt 16 Schülerinnen, Schüler und Jugendliche der Kanujugend des BCN beteiligten sich an dem Wettbewerb in der Saison 2017/2018.

 

In mehreren Altersklassen (AK) konnten auf Bezirksebene vordere Plätze heraus ge­paddelt werden. So belegten in der älteren Jugendklasse (bis 17 J.) Jannek Prinz und Jan Ole Rasch die ersten beiden Plätze. Gut auch das Abschneiden in der jüngeren Jugendklasse (13 bis 14 J.). Hier konnten Domenik Heck und Paul Santel ebenfalls die ersten beiden Plätze belegen.

 

Mit ihrer tollen Leistung hatten die Jugendlichen auch einen großen Anteil daran, dass die Kanuabteilung im Bootsclub Nordhorn in der Gesamtvereinswertung (Schüler, Jugend und Erwachsene) auf Bezirks- und Landesebene den 1. Platz belegte.

 

Die Leistungen erbrachten die jungen Kanuten auf Touren und Freizeiten in Südfrankreich, den österreichischen und slowenischen Alpen, den belgischen und luxem­burgischen Ardennen, im Sauerland und der Eifel, auf Fahrten der „Internationalen Canoe Föderation (ICF)“ wie der Weserbergland-Rallye und natürlich auf Tagestouren auf heimischen Gewässern wie Vechte, Dinkel, Steinfurter Aa oder Ems.

 

In einer Feierstunde im Bootshaus des BCN am Vechtesee wurden die jugendlichen Kanuten ausgezeichnet. Alle erhielten Urkunden über die von ihnen erbrachten Leistungen und ein kleines Präsent.

Kanu: Ökologischer Nachmittag für junge Kanuten

Walter Oppel (vorne) vom BUND erläutert den Kindern und Jugendlichen verschiedene Vogelarten

9. Juni 2018 / Jürgen Bormann

 

BCN und BUND sensibilisieren junge Sportler für ihre Umwelt:

Vom Erstaunen über die Vielfalt an Kleinlebewesen („Was da alles im Wasser lebt, das hätte ich nie gedacht!“) bis zum Entdeckerstolz eines kleinen Forschers („Ich habe hier eine Wandermuschel gefangen“) reichten die Reaktionen des sieben- bis 15-jährigen Kanunachwuchses des BCN, der vor einigen Tagen „Natur pur“ erlebte.

Das Verhalten auf und an Fließgewässern, Kleinlebewesen und Vögel an und in der Vechte, dem Hausfluss der Nordhorner Kanuten, waren Themen eines ökologischen Nachmittags, den die Kanujugend des Bootsclubs Nordhorn (BCN) und die Kreisgruppe des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) veranstalteten. Mit Walter Oppel und Barbara Strenge vom BUND hatte die BCN-Kanujugend zwei kompetente Naturschützer eingeladen.

„Welche Wasservögel leben an Vechte und Vechtesee?“ war eine der Fragen, die als Einstieg in das Thema dienten. Anhand von präparierten Vögeln und Abbildungen lernten die ca. 15 jungen Kanuten auch Vogelarten kennen, die besonders störungsempfindlich sind und bei deren Vorkommen besonders Rücksichtnahme erforderlich ist.

Ein besonderes Augenmerk richteten die Gäste vom BUND auch auf die Verschmutzung der Flüsse, Seen und Meere mit Plastikabfall, der, zu Mikropartikeln zerfallen, Wasserlebewesen und letztlich dem Menschen selber schädigt.

Mit Hilfe von Keschern und Sieben wurden anschließend Kleinlebewesen im Uferbereich des Vechtesees aufgespürt, unter die Lupe genommen und bestimmt. Alle Lebewesen wurden später vorsichtig wieder in ihr Element zurückgesetzt. Anhand der aus dem Uferbereich des Vechtesees gekescherten Tiere und einer Schautafel wurde die Wasserqualität des Vechtewassers als mäßig belastet bestimmt. Eine parallel durchgeführte pH-Wert-Bestimmung durch einen Teil der Jugendgruppe ergab, dass das Wasser des Vechtesees mit einem pH-Wert von etwa 6 bis 7 im normalen Bereich liegt. Die Phosphat- und Nitratgehalte des untersuchten Wassers lagen knapp oberhalb der Nachweisgrenze.

Als ärgerlich empfanden die Kinder und Jugendlichen unachtsam weggeworfenen Müll, der streckenweise die Uferbereiche säumte.

Alle Beteiligten waren, wie unser Foto zeigt, mit Begeisterung bei der Sache und lernten einmal andere Seiten ihrer Sportstätte kennen. Jürgen Bormann von der Kanuabteilung des BCN und Walter Oppel äußerten die Hoffnung, die jungen Kanuten mit der Veranstaltung für die Empfindlichkeiten und Gefährdungen für Lebewesen am und im Wasser sensibilisiert und ihnen die Vielfalt der Natur näher gebracht zu haben. Beide brachten ihren Willen zum Ausdruck, gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Umweltbildung und des Umweltschutzes – zu dem auch die jährlich von der BCN-Kanujugend mitorganisierte Müllsammelaktion zählt – fortzusetzen.

 

Kanu: EuregioKanurallye 2018

Das Foto zeigt einen Teil der Kanuten vor dem Start in Almelo

04. Juni 2018 / Jürgen Bormann

 

Am ersten Wochenende im Juni organisierten die Kanuabteilung des BCN, die Kanoleut aus Almelo und „Graf Ship“,  die bereits 14. Auflage der EuregioKanurallye. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um einen jährlich wiederkehrenden Kanumarathon auf der historischen Kanaltrasse des Nord­horn-Almelo-Kanals zwischen Nordhorn und Almelo.

Die Idee, die Endpunkte des Kanals mit einem sportlichen Kanumarathon zu verbinden, war vor Jahren im Zuge der Diskussion um eine „Kanalvision“ entstanden. Ziel dieser Veranstaltung ist zum einen die Pflege der grenzüberschreitenden Freundschaft zwischen deutschen und niederländischen Kanuten und die Werbung für den Nordhorn-Almelo-Kanal als grenzüberschreitenden Wassersport­weg.

So trafen sich dann am Samstag mehr als 40 Kanuten am Bootshaus des BCN am Vechtesee zu ei­nem gemeinsamen Frühstück, um anschließend nach Almelo zu fahren, wo in diesem Jahr der Start­schuss bei leichtem Regen gemacht wurde. Dabei kamen die teilnehmenden Kanuten nicht nur aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet, sondern aus dem gesamten Bezirk Weser-Ems, aus Heerenveen und Gronningen. Ein Kanute reiste sogar aus Paris an. Der Verein mit der größten An­zahl an Kanuten war in diesem Jahr der Paddelclub Celle.

Foto der Veranstaltung

Die Tour auf dem Nordhorn-Almelo-Kanal kann aber nicht „durchgepaddelt“ werden, weil die Ka­naltrasse auf niederländischem Gebiet  vielfach durch Dämme unterbrochen ist. Dort musste jeweils „umtragen“ werden. Die ersten Kanuten erreichten dann nach ca. 5,5 Stunden den Vechtesee.

Ab 19.00 Uhr startete dann auf dem BCN-Vereinsgelände das traditionelle Grillfest.

 

 

 

 

Kanu: Auf schwerem Wildwasser im Piemont unterwegs

4. Juni 2018 / Jannek Prinz

Am 18. Mai starteten vier erfahrene Wildwasserpaddler des Bootsclub Nordhorn eine zehntägige Tour in die italienischen Alpen nach Valsesia. Mit einem kleinem Campingplatz an der Sesia fanden die Nordhorner einen geeigneten Schlafplatz, von dem es jeden Tag zu Flüssen im obersten Schwierigkeitsgrad ging, so auch zu der Egua, dem so ziemlich steilsten bepaddelbaren Fluss der ganzen Alpen mit einem Gefälle von ca. 150 Promille. Bei grandiosen Wasserständen standen große Wasserfälle, gefährliche Zwangspassagen und kräftige Rückläufe auf der Tagesordnung, die jedoch alle ohne ernsthafte Probleme gemeistert wurden. Neben der Egua standen auch noch unter anderem die Sesia, die Gronda und die Sorba, die Semenza bzw. Semenzita auf dem Programm.

Auf dem Rückweg legte die Gruppe noch einen Abstecher in der Schweiz ein, um den Vorderrhein mit seiner atemberaubenden Schlucht zu bepaddeln. Am 26. Mai kamen alle Paddler wieder wohlbehalten in Nordhorn an.

 

Kanu: Seekajaktour Pfingsten 2018 auf der Nordsee

28. Mai 2018 / Hilmar Sunderman

 

Nach ausgiebigen Großgewässer-Rettungsübungen am Dienstagabend im Wellenbecken des Nordhorner „delfinoh“ ging es am Freitag, 18. Mai, in zwei gut beladenen Autos zu unserem Ausgangshafen nach Bensersiel. Mit dabei die Nordhorner Jens und Jens-Martin und, wie auch schon im vergangenen Jahr, unsere niederländischen Paddelfreunde Marian, Erkan und Michel.

Eigentlich wollten wir in diesem Jahr über Baltrum nach Norderney paddeln. Aber bereits ein paar Tage vor Tourbeginn begann sich abzuzeichnen, dass am Sonn- und Montag mit stärkeren Ostwinden gerechnet werden musste, was für unsere Rückfahrt lange Strecken mit Gegenwind bedeutet hätte. So ging es dann also bei zunächst nordwestlichen Winden von Baltrum mit einem kurzen Abstecher in den Hafen von Langeoog Richtung Osten: durchs Watt zum Zeltplatz auf Spiekeroog. Hier hatten wir am Sonntag viel Zeit für einen langen Tagesausflug an Land, wobei wir gut 17 km zurücklegten. Bei herrlichstem Wetter konnten wir von der Strandpromenade das 50 km entfernte Helgoland mit bloßem Auge am Horizont flimmern sehen. Durch das Fernrohr von Jens war sogar die Lange Anna zu erkennen. Nach ausführlichem Mahl, jeweils zubereitet auf zwei Kochern im Windschatten der Zelte, verbrachten wir unsere Spiekerooger Abende auf der Hessenmauer beim Zeltplatz. Hier erlebten wir am Sonntag einen besonders schönen Sonnenuntergang. Später blitzte über dem Horizont deutlich sichtbar das Licht vom Leuchtturm Helgoland zum Abschied durch die beginnende Nacht.

Am Montag ging es dann über das Wattenhoch zurück nach Bensersiel, zunächst mit dem auflaufenden Wasser bis zur Wasserscheide, dann gegen das von der anderen Seite auflaufende Wasser bis zur Hafeneinfahrt von Bensersiel und ab hier wieder mit der Tide in den Hafen. Mit dem starken Ostwind von 4 bis 5 Bft im Rücken kamen wir dabei unerwartet zügig voran, lediglich in der Hafeneinfahrt wurde es gegen den Wind noch einmal anstrengend. Insgesamt legten wir bei drei Touren 43 km auf dem Wasser zurück.