Rudertour in Mirow/Mecklenburger Seenplatte

Die diesjährige Wanderfahrt wurde bereits 2019 geplant und führte vom 17.09. bis zum 20.09.2020 nach Mirow an die Mecklenburgische Seenplatte.

Da zu den Ruderfreunden des Rudervereines Blau/Weiß Mirow seit einigen Jahren gute Kontakte bestehen, konnten von dort Boote ausgeliehen werden mit der Folge, dass ein umständlicher Bootstransport von Nordhorn entfallen konnte. Neben den 9 Teilnehmer/innen aus Nordhorn konnten auch 2 Ruderinnen vom WSV Meppen sowie je einen Ruderer aus Wildeshausen und aus Leer begrüßt werden.

                                                                          

Nach Ankunft am Bootshaus am frühen Donnerstagnachmittag ging es auch gleich aufs Wasser. Hierüber freuten sich die Teilnehmer nach der langen 7stündigen Anreise besonders. Gerudert wurde in Vierern mit Steuermann. Bereit gestellt wurden 1 D-Boot sowie 2 geklinkerte C-Boote, die mit Macon-Holzskulls gerudert wurden. Da es geklinkerte Boote nicht mehr sehr häufig gibt, war es für die Nordhorner und ihre Gäste natürlich etwas Besonderes, in solch einem Boot rudern zu dürfen. Die erste Strecke führte dann auch gleich über den Mirower See in den Lepptinsee über eine Strecke von rund 20 Kilometern.

Übernachtet wurde in dem direkt am Kanal und einer Schleuse gelegenen gut bürgerlichen Hotel  „Zum Löwen“ in Strasen Nähe Mirow, so dass die bei den Wanderfahrten üblichen Luftmatratzen und Schlafsäcke zu Hause gelassen werden konnten. Die Erfahrung zeigt, dass man eine solche Wanderfahrt auch als „Urlaub“ mit einem gewissen Standard genießen möchte.

                                                             

 

Der zweite Rudertag sollte der längste werden. Es ging über 40 km in den Nebelsee. Die Mannschaften in den Booten wurden noch etwas optimiert, so dass jedes Boot ungefähr gleich stark besetzt war. Auch an diesem Tag war das Wetter nicht zu übertreffen. Morgens lag noch ein bisschen aufgehender Dunst auf dem Wasser, welcher aber gegen 9 Uhr verflogen war. Um 10 Uhr ging es dann auf das Wasser; wiederum spiegelglatt bei strahlendem Sonnenschein, wie schon am Vortag. Aufgrund der doch „schattigen“ Temperatur von 10°C am Morgen erwiesen sich die mitgebrachten wetterfesten Decken für die Steuerleute als ideal.                   

                                                             

Die Strecke zum Nebelsee war außerordentlich interessant. Durch die Schleuse in Mirow, über den Müritz-Kanal, offene Seenflächen und dem breiteren Müritzarm ging es durch schmale Durchfahrten, die die Seen teilweise untereinander verbinden. Ein großer Vorteil der diesjährigen Tour war, dass aufgrund der Kontakte nach Mirow einigen Teilnehmern die Ruderstrecke schon bekannt war. Ansonsten hätte man die Durchfahrten nicht gefunden und sich wahrscheinlich auf dem Wasser verfahren. Auf den Gewässern war reger Bootsverkehr zu verzeichnen: Hausboote, Motorboote, Fahrgastschiffe,  Kanuten.

                                                             

Unterbrochen wurde die doch anspruchsvolle Ruderstrecke von 40 km immer wieder von kleinen Pausen, in denen geeignete Uferstellen zum Anlanden gesucht und gefunden wurden. Dies waren dann häufig kleine Badestellen mit einem Sandstrand. Hier konnten die Boote dann vorsichtig auflaufen. Für die Ruderer/innen hieß es dann „Schuhe aus“ und barfuß durch das Wasser an Land. Dort gab es dann ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Mannschaften. Höhepunkt der Mittagspause war ein tolles mitgebrachtes Picknick mit allem, was man gerne isst. So gestärkt ging es auf die Rücktour, die wiederum durch die Schleuse in Mirow führte, so dass die letzte Schleusenzeit im Auge behalten werden musste. Abends wurde im empfehlenswerten Restaurant „Seepromenade“ in Mirow gegessen.

 

Der letzte Rudertag ging über 30 km zum Schwarzen See über den Zotzensee und Vilzsee. Für die Steuerleute gab es heute besondere Herausforderungen durch die kurvenreichen Engstellen, flankiert von Schilfrohr und Ästen, zum Fehrlingsee. Mittag wurde am Kiosk am Schwarzen See gegessen. Es überraschte, dass an den Gewässern um Mirow fast jede kleine Gemeinde über ihren eigenen gepflegten Badestrand mit Spielplatz, Grillhütte usw. verfügte. Auch der 3. Tag wartete wieder mit fantastischem sonnigen Wetter bei maximalen 20°C auf. Den Abschluss der Rudertage bildete wie immer das Reinigen der Boote.

Nach einem ausgiebigen Barbecue am Abend auf dem Vereinsgelände ging es dann zurück zum Hotel. Die Abende wurden in unserem netten Hotel meist noch etwas länger. Hier wurden auch schon Pläne für 2021 geschmiedet. Die Ideen reichten von Strecken auf der Ruhr, Lahn bis hin  zur Elbe.  Lassen wir uns überraschen, wie die Ruderleitung entscheidet.

 

                                                               

 

Abreise:

Am Morgen verabschiedeten sich die Gäste und Nordhorner nutzten den Tag noch für einen Ausflug an die Kleine Müritz nach Rechlin und an die Müritz , dem größten See innerhalb Deutschlands, zum Hafendorf.  Vom Land aus konnten wir so noch Teilstrecken unserer Rudertour sehen.

Wir waren uns einig, die Rudertour hatte eine  geglückte Mischung aus sportlichem Anspruch und geselligem Beisammensein für die Teilnehmer zu bieten. Auch gab es weder Personen- noch Sachschäden zu vermelden! Unser Dank gilt dem Ruderverein Blau/Weiß Mirow, allen Organisatoren und der guten Stimmung aller Teilnehmer.

  

                                                                                           

Gerhard Wessels, Ruder-Club Leer

                                                                                            

Wanderruderfahrt auf der Hase

Endlich war es soweit! 

Wanderruderfahrten in Corona-Zeiten sind wieder erlaubt und seit einer Woche auch mit mehr als 10 Personen.
Somit ging es mit 11 Ruderern am 11.7.20  nach Haselünne, um von dort die 32 Kilometer nach Meppen zu starten. Alle waren ganz heiß auf die Tour, denn seit vier Monaten war auch unser Sport natürlich nur eingeschränkt möglich. Den meisten von uns ist die Tour schon bekannt, aber die Landschaft ist mit ihrem kurvenreichen Flussverlauf immer wieder schön zu  sehen und natürlich zu rudern. Für unsere Neulinge war die Strecke eine interessante Herausforderung gegenüber den bekannten Vechte-Bedingungen mit weniger Strömung und  geringeren Kurvenverlauf. Das Wetter lockte viele Laien-Kanuten auf das Wasser, die uns Sportler hin und wieder das „Leben“ schwer machten. Rast wurde im Gasthaus Giese in Bokeloh gemacht. Von einigen Schauern unterwegs überrascht, ging es dann abends zum Abschluss noch ins nette Meppener Bootshaus-Restaurant.

Wir waren uns einig – es war wieder eine tolle Tour!

Conny Jäger

Nordhorner Kanuten organisieren 19. Frühlingstouren

Vom 6. bis 8. März hatte die Kanuabteilung des Bootsclubs Nordhorn (BCN) nun schon zum 19. Mal Kanusportler der Region Weser-Ems, dem nahen Westfalen und den Niederlanden zu den Nordhorner Frühlingskleinflusstouren ein­geladen. Dieser Einladung folgten ca. 60 Kanusportler aus Nordhorn, Meppen, Lingen, Witten, Wals­rode, Recklinghausen, Dülmen, Osnabrück, Almelo, Losser und Neu­enhaus.

Kanuten auf der Steinfurter Aa in Burgsteinfurt

Bei vorfrühlingshaften Bedingungen und sehr guten Wasserständen konnten am Wo­chenende zwei erlebnisreiche Ka­nuabfahrten auf der Steinfurter Aa und der nieder­ländischen Dinkel organisiert wer­den. Darüber hinaus hatten die Nordhorner Kanuten ein interessantes Programm für das Wochenende organisiert.

Am Samstag stand eine Abfahrt auf der Steinfurter Aa und Vechte auf dem Pro­gramm. Gestartet wurde diese Tour in Burgsteinfurt unterhalb des Wasserschlosses in Nordrhein-Westfalen. Ziel war das Dorf Ohne. Auf dem gesamten Streckenabs­chnitt bis Ohne über 20 km erwarteten die Kanuten einige Wehre bzw. Sohl­gleiten, die dieser Tour eine sehr sportliche Note gaben.

Abends dann ein buntes Programm, wobei besonders das Jahresvideo der Nordhor­ner Kanuten über ihre Aktivitäten im Jahre 2019 begeisterte.

Am Sonntag folgte eine Abfahrt auf der niederländischen Dinkel von Losser bis zum Lutterzand im Herzen der Euregio. Die Dinkel ist hier ein weitgehend naturbe­lassener Kleinfluss. Insbesondere die Dünenlandschaft im Lutterzand begeisterte vor al­lem die Kanuten, die zum ersten Mal diese Tour paddelten.

Sowohl die Organisatoren des BCN, als auch die Gäste zeigten sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden, so dass der 20. Auflage der Frühlingstouren im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

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7. Backschinken-Rudertour in Nordhorn

Am 14.3.20 führten wir die  7. Backschinkentour in Nordhorn mit unseren Ruderfreunden aus Berlin, Leer, Meppen, Stolzenau und Papenburg durch. Diese Rudertour findet immer am 2.März-Wochenende statt. In diesem Jahr war die Übergabe des Checks der Grafschafter Volksbank über 11 897 € für das neue Vierer-Ruderboot, die im Rahmen des Crowdfunding-Projektes gespendet wurden, das Highlight!  Damit verbunden wurde gleichzeitig die Bootstaufe von der Taufpatin Marion Hagedorn, Vertreterin der Grafschafter Volksbank, durchgeführt. Sie taufte das Boot auf den Namen „Vechte“. In diesem besonderen Rahmen dankten wir den 211 Unterstützern dieses Projektes und ganz besonders den Hauptsponsoren: Grafschafter Volksbank, der Stadt Nordhorn, Frau Silke Kamps, Herrn Rainer Kuipers, der Fa. Ringoplast, dem Förderverein des BCN und dem Landkreis Grafschaft Bentheim. Ohne diese vielen kleinen und großen Spenden wäre die Anschaffung des Bootes nicht möglich gewesen.

Es gab noch eine weitere Überraschung. Unser Ruderfreund Dominik Kuprecht schenkte dem BCN ein Ruderboot, ein nahezu neuwertiges Skiff (Einer). Er taufte dieses Boot auf den Namen Lee. Auch ihm gilt unser ganz besonderer Dank. Bei bestem Wetter ruderten wir anschließend noch 37 Kilometer.

Wir haben uns die Entscheidung, ob diese Veranstaltung auf Grund der aktuellen Corona-Situation stattfinden soll, nicht leicht gemacht. Sind jedoch aus vielen Gründen verantwortungsbewusst zu dem Entschluss gekommen, die von langer Hand geplante Kleinveranstaltung mit 30 Personen, die hauptsächlich im Freien von weniger gefährdeten aktiven Sportlern durchgeführt wurde, stattfinden zulassen. Alle von offiziellen Seiten empfohlenen Verhaltensempfehlungen wurden von uns berücksichtigt. Nach dieser Veranstaltung stellte der Bootsclub den gesamten Sportbetrieb ein.

 

 

 

 

BCN-Mitglieder säubern Nordhorner Wasserläufe


Der Fluss und die anliegenden Ufer als Mülldeponie – dieses Problem fällt den Mitgliedern des Bootsclub Nordhorn bei ihren Übungsterminen auf dem Vechtesee und den anliegenden Gewässern immer wieder ins Auge.
Darum engagierten sich am vergangenen Samstag Mitglieder des BCN – darunter viele Kinder und Jugendliche – um den Vechtesee und seine Ufer von herumliegendem Müll zu säubern. Wie auch schon in den vergangenen Jahren gaben sie damit den „Startschuss“ für den Nordhorner „Frühjahrsputz“. Insbesondere für die beteiligten Kinder und Jugendlichen war es erschreckend, was da alles zu Tage gefördert wurde: Massen leerer Getränkedosen, Flaschen und Plastik in allen Formen und Größen, Reste von Gartenmöbeln. Über diese Mengen und Arten von Müll zeigten sich die freiwilligen Helfer entsetzt.
Trotzdem oder gerade deswegen wird der BCN auch in Zukunft solche Aktionen regelmäßig durchführen.

Von der Eurgiokanurallye bis zu Wildwassertouren in Südfrankreich – Nordhorner Ka­nuten international unterwegs

Das Leitungsteam der Kanuabteilung im Bootsclub Nordhorn hat ihren Mitgliedern im Januar 2020 wieder ein anspruchsvolles Sport- und Freizeitprogramm für das Jahr 2020 mit vielen Highlights vorgelegt.

 

Besonders attraktiv  sind wieder die Wanderfahrten. Hier ist vor allem die Teilnahme an eini­gen auch international renommierten Großveranstaltungen wie z. B. dem Internationalen We­sermarathon oder den Alster-Grachten-Touren in Hamburg zu nennen. Die Nordhorner Früh­lingskleinflusstouren vom 06. bis 08. März 2020 sind bereits zum 19. Mal im Sportpro­gramm des Deut­schen Kanuverban­des bundesweit aus­geschrieben und erfreuen sich auch in anderen Bundes­ländern und den Niederlanden einer zu­nehmenden Beliebtheit. Ebenfalls bun­desweit ausge­schrieben ist die 16. Auflage der Euregio­kanurallye, die in diesem Jahr als Tour auf dem Nordhorn-Almelo-Kanal von Almelo nach Nordhorn gepaddelt wird und die gemeinsam mit „Graf Ship“ und den „Kanoleut“ aus Almelo Mitte Mai organisiert wird. Über Pfings­ten kön­nen die Nordhorner Kanuten wählen zwischen ei­ner Zeltfahrt auf der Nord­see in die ostfriesi­sche Inselwelt, einer Zeltfahrt auf der Elbe und der Teilnahme an den Lübbenauer Spreewald­touren.

 

Wildwasser Freizeit an der Ardéche

 

Sehr abwechslungsreich auch wieder die Aktivitäten der Nordhorner Kanuten auf „wilden Ge­wässern“. Über Ostern geht es für zwei Wochen an die Ardéche in Südfrankreich. Hier gibt es für Anfänger im Wildwasser aber auch für Fortgeschrittene bzw. Extrempaddler hervorragen­de Möglichkeiten. In den Sommerferien organisieren die Nordhorner Kanuten eine zehntägige Wild­wasserfreizeit nach Kärnten und Slowenien. Auf Bächen wie Möll, Drau und Soca kön­nen die Kanuten ihre Erfahrun­gen im Wildwasser erweitern. Durch mehrere Übungseinheiten zum Thema „Si­cherheit auf Wildwas­ser“ auf dem künstlichen Wildwasserkanal in Hagen am Sau­erland oder der Oker im Harz be­reiten sie sich darauf vor. Ab­gerundet werden diese Akti­vitäten durch Wochenendfahrten in die nahen Mit­telgebirge wie Sauerland, Eifel oder Arden­nen.

 

 

Über Himmelfahrt organisiert die BCN-Kanujugend ein großes Zeltlager in den belgischen Ardennen. Hier stehen Touren auf Ourthe, Lesse und Semois auf dem Programm. Darüber hinaus gibt es ein breites Freizeitprogramm.

 

Großen Wert legen die Nordhorner Kanuten auch weiterhin auf einen sensiblen Umgang mit dem Sportraum Natur und einer nachhaltigen Ausübung des Kanufreizeitsports. So gibt es eine naturkundliche Führungsfahrt auf der Vechte, eine Gewässerreinigung und unter dem Titel „Natur pur“ eine Schulung gemeinsam mit dem BUND zum Verhalten auf Fliessgewässern.

 

Um den Kanusport in Nordhorn noch bekannter zu machen, organisieren die BCN-Kanuten im Juni einen Kanusporttag mit verschiedenen Schnuppermöglichkeiten. Ein geson­dertes Pro­gramm für diesen Tag erscheint im April.

 

Die Nordhorner Kanuten bieten Interessierten die Möglichkeit, sich an einzelnen Veranstal­tungen zu beteiligen. Das komplette Sportprogramm kann man sich unter „Termine“ auf der Homepage des BCN unter  – www.bootsclub-nordhorn.de/KANU – herunterladen.Weitere In­fos erteilt Jürgen Bormann, 05921-76697 oder eMail: kanu@bootsclub-nordhorn.de.

Nordhorner Kanujugend Bezirkssieger im Wanderfahrerwettbewerb

Nordhorn. Mit einer guten Leistung haben die Nachwuchskanuten des Bootsclub Nordhorn bereits zum wiederholten Mal in den letzten Jahren den Wanderfahrerwettbewerb für Schüler und Jugendliche des Kanubezirks Weser-Ems gewonnen. Auf der Tagung der Sport- und Wanderwarte des Kanubezirks Weser-Ems wurde ih­nen vor wenigen Tagen in Wilhelmshaven der Wanderpokal übergeben.

 

In mehreren Altersklassen (AK) konnten auf Bezirksebene erste Plätze heraus ge­paddelt werden. So belegte in der älteren Jugendklasse (bis 17 J.) Domenik Heck den ersten Platz. Dies gelang auch Johannes Tschöpe in der jüngeren Jugendklasse (13 bis 14 J.) und Leonie Hopmann in der Schülerklasse (bis 12 J.) Dazu kam ein guter 2. Platz von Leo Renner – ebenfalls in der Schülerklasse.

 

Mit ihrer tollen Leistung hatten die Jugendlichen auch einen großen Anteil daran, dass die Kanuabteilung im Bootsclub Nordhorn in der Gesamtvereinswertung (Schüler, Jugend und Erwachsene) auf Bezirksebene den 1. Platz belegte.

 

Die Leistungen erbrachten die jungen Kanuten auf Touren und Freizeiten in Südfrankreich, den französischen Hochalpen, den belgischen und luxem­burgischen Ardennen, im Sauerland und der Eifel, auf Fahrten der „Internationalen Canoe Föderation (ICF)“ wie der Weserbergland-Rallye und natürlich auf Tagestouren auf heimischen Gewässern wie Vechte, Dinkel, Steinfurter Aa oder Ems.

 

In einer Feierstunde im Bootshaus des BCN am Vechtesee wurden die jugendlichen Kanuten ausgezeichnet. Ihre Urkunden erhielten sie aus der Hand eines Mitglieds des Kanubezirksvorstandes Weser-Ems.

 

 

Das Foto zeigt einen Teil der BCN-Jugendkanuten bei der Übergabe der Pokale und Urkunden in ihrem Bootshaus am Vech­tesee.

Kanujugend illuminiert die City

Nordhorn. Mit bunten Laternen geschmückte Kajaks sorgten am ersten Samstagabend im November in der Nordhorner Innenstadt für stimmungsvolle Bilder auf den Wasserläufen.

 

Bereits zum 26. Mal organisierte die Kanujugend des Bootsclub Nordhorn ihre Herbst-Gru­selfahrt rund um die Nordhorner City. Die Kajaks waren von den Kindern und Jugend­lichen mit selbst gebastelten Laternen geschmückt. Gepaddelt wurde auf den Vechtearmen, den Grachten des Po­velgeländes und dem Vechtesee. Bei den Passanten und Besuchern des Moonlight-Shopping sorgten sie für viel Aufmerksamkeit.

 

Das Foto zeigt eine Gruppe Kinder und Jugendlicher mit ihrem geschmückten Booten auf der Vechte vor der Heemann-Brücke.

Wanderruderfahrt Weerribben-Wieden NL 6.9. bis 8.9.19

In diesem Jahr führte uns die mehrtägige Ruderfahrt nach Holland in den wunderschönen Nationalpark Weerribben-Wieden in die Nähe von Giethoorn, das auch das Venedig Hollands genannt wird. Dieses Gebiet war auch für die alten Hasen unter uns „Neuwasser“ und alle waren sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Mit 10 Ruderern starteten wir am Freitagvormittag nach Steenwijk, wo wir im dort ansässigen Ruderverein „`t Diep“ unsere beiden Boote in Empfang nahmen. Zur großen Freude war eins davon aus Carbon, das natürlich sofort von den Damen besetzt wurde! Nach einer kleinen Stärkung ging es dann über den „Kanaal Steenwijk-Ossenzijl“ los in Richtung Muggenbeet, wo wir am späten Nachmittag für die nächsten zwei Nächte im Hotel „Geertien“ einchecken wollten. Während dieser ersten Fahrt übten wir das einseitige Rudern, um für die engen Kanäle am nächsten Tag gewappnet zu sein.

In Ossenzijl bogen wir nach einer kurzen Pause ab in das Schilfanbau-Gebiet. Jedoch war das Rudern dort bedingt durch die Enge und das weit in das Wasser herein ragende Schilf sehr beschwerlich und wir verließen die geplante Route, um wieder in breiteres Fahrwasser zu gelangen. In Kalenberg ruderten wir vorbei an wunderschönen Grundstücken mit reetgedeckten Häusern und machten auch dort nochmal eine Rast, bevor wir die restliche Strecke in Angriff nahmen. Beim Anlegen am Hotel ging dann ein Ruderer baden. Leider wurden keine Beweisfotos gemacht….Der Tag wurde nach dem Abendessen im Hotel feucht-fröhlich beendet.

Am Samstagmorgen musste uns eine Ruderin leider verlassen und die Bootsbesetzung wurde leicht verändert. Die Männer fuhren ab sofort mit „Loch“.

Wir starteten gegen 10 Uhr über das „Giethoornsche Meer“ und die „Walengracht“ in das mit „Beulakerwijde“ benannte offene Gewässer. Ein herannahendes Gewitter und der damit verbundene Wellengang ließ uns eine Schippe drauf legen. Nachdem wir wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangt waren, machten wir im Yachthafen von Belt-Schultsloot ein Picknick und nebenbei Dehnübungen für unsere geschundenen Hinterteile. Ab da ging es dann in die engen Grachten. Teilweise ging es nur mit Stechpaddel voran und alle waren sich anschließend einig: das muss man nicht öfter haben! Weiter ging es durch einen etwas breiteren Kanal mit vielen Hausbooten. In der „Belterwijde“ erwischte uns dann ein heftiger Regenschauer und wir wurden bis auf die Unterwäsche nass. Aus der eigentlich geplanten Pause wurde nichts, da es keine geeigneten Plätze zum Anlegen gab und wir alle so schnell wie möglich zum Hotel und aus der nassen Kleidung raus wollten. Bedauerlicherweise war es noch ein ganzes Stück und wir wurden von weiteren Schauern heimgesucht. Alle waren froh, als das Hotel in Sichtweite war und wir unter die heiße Dusche gehen konnten.

Am Abend fuhren wir zum Essen nach Giethoorn und auch diesmal wurde es trotz der Anstrengungen am Tag recht spät….

Den letzten Tag ließen wir gemütlich mit einem Sektfrühstück angehen. Die Wetterprognose war gut und so stachen wir ein letztes Mal in See. Es wurde mit halber Kraft gerudert und unterwegs stoppten wir das ein oder andere Mal, um das Neuwasser zu begießen. Ein letztes Picknick an der Thijssengracht bevor es nochmal in den Kanal und zurück zum Ruderverein in Steenwijk ging.

Alles ausladen, Boote reinigen, die Strecke (insgesamt waren es 90 km) nochmal Revue passieren und bei einem gemeinsamen Abendessen in Giethoorn das Wochenende ausklingen lassen. Und wieder waren sich alle einig: das hat viel Spaß gemacht und muss unbedingt wiederholt werden!

Heidrun Gerhardt

Unsere Rudertouren an 3 Tagen

Wanderrudertreffen Mirow 23.08. bis 25.08.19

Das Ende des Sommers naht. Grund genug sich für das alljährliche Wanderrudertreffen in Mirow (Mecklenburg-Vorpommern) bereit zu machen. Vier Ruderer/innen vom Bootsclub Nordhorn machten sich am Freitag, den 23.08.19 auf, um in den Osten Norddeutschlands zu fahren. Nach 540 km Autofahrt erreichten wir unseren Zielort Mirow bei strahlendem Sonnenschein. 

Während sich 3 Ruderer nach der obligatorischen Begrüßung durch den dortigen Verein in Richtung Leppinsee aufmachten, wartet der Vierte darauf, dass der Doppelachter vollständig besetzt wurde, um dem gleichen Ziel zu folgen. Zurückgekehrt konnten 20 km auf das Wanderruderkonto verbucht werden. Während sich die drei „Streber“ mit ihrem Ziel Leppinsee nicht zufrieden gaben, ruderten sie noch bis zum Carpsee weiter, so dass sie am Ende in ihrer Chronik 32km registrierten. Am Abend konnte man weniger Ruderer als in den Jahren zuvor begrüßen, dennoch blieb der fachliche Austausch nicht auf der Strecke.

Der folgende Tag bescherte uns die Tour über den Zotzensee , Mössensee, Vilzsee, Schwarzer See bis zum Fehrlingsee. Über den Tag strahlender Sonnenschein… was braucht man mehr in so einer herrlichen Umgebung. Der vorbereitete Eintopf am Fehrlingsee schmeckte wie alle Jahre sehr lecker!!!! Zurückgekehrt im Verein Blau-Weiß empfing uns ein knuspriges Spanferkel vom Grill, sowie gekühltes Bier vom Fass. Oh, wie schön ist Mirow!!!! Ein gemütlicher Abend mit Musik und guter Unterhaltung rundete den Tag ab.

Auch der Sonntagmorgen war nach dem Frühstück und kurzer Ruderfahrt mit Sonnenschein umrahmt. Am Abend wieder in Nordhorn angekommen, konnten wie auf ein schööönes Wochenende zurückschauen und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Tony Gruhn