BACKSCHINKEN-Rudertour in Nordhorn

Am 9.3.19 eröffneten die Ruderer des Bootsclub Nordhorn ihre Saison. An der bereits zum 6. Mal stattfindenden Ruderfahrt  nahmen Ruderer der Vereine aus Gramsbergen (NL), Leer, Papenburg, Meppen, Stolzenau, Lingen und sogar aus dem Berliner Raum Erkner mit einer Rekordteilnehmerzahl von insgesamt 50 Ruderern in 11 Booten teil. Es wurde zunächst, am Bootsclub beginnend, über den Vechtesee weiter auf der Vechte  zum Schweinemarkt, danach durch den Almelo-Kanal bis zur Grenze und zurück gerudert. Viele Passanten in der Nordhorner Innenstadt  beobachteten  die Rudermannschaften in ihren Vierern und Zweiern. Auf dem See, von einem kurzen aber heftigen Regenschauer überrascht, ging es kurz in den Bootsclub, um anschließend auf der Vechte weiter nach Brandlecht und zurück zu rudern. Der Wind mit Böen von Windstärke 6 und die starken Wellen auf der Vechte waren eine echte Herausforderung für die Steuerleute insbesondere in den Zweier-Booten. Normalerweise werden bei einer Ruderfahrt mindestens 30 Kilometer zurückgelegt.  Aufgrund des Sturmes musste  die Tour aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr leider bereits nach 24 Kilometern abgebrochen werden. Nichtsdestotrotz war es eine gelungene Rudertour, die man auf Grund der Wetterkapriolen nicht vergessen wird. Den Abschluss bildete das traditionelle, gemeinsame Backschinken-Essen aller Teilnehmer im Bootsclub, das dem jährlich am zweiten März-Wochenende stattfindende Ruderereignis den Namen gab.

Crowdfunding Projekt Vierer-Ruderboot

Die Ruderabteilung ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Um allen Ruderern regelmäßig die Möglichkeit zu bieten, ihren Sport ausüben zu können, benötigen wir dringend ein Vierer-Ruderboot. Aus eigenen Mitteln ist dies jedoch nicht finanzierbar, so dass wir Sie um Ihre Mithilfe bitten möchten.
Wie Sie unser Projekt unterstützen können, erfahren Sie auf www.grafschafter-volksbank.viele-schaffen-mehr.de/vierer-ruderboot

 

Den aktuellen Flyer inkl. aller Informationen können Sie sich hier anschauen:

Crowdfunding Projektflyer – Vierer-Ruderboot

Wanderruderfahrt Havelland 12.09. bis 16.09.18

September 2018 / Angelika Krause

 

In diesem Jahr ging unsere mehrtägige Ruderfahrt ins Havelland. Wir waren 19 Teilnehmer, 12 Personen von unserem Ruderclub und 7 von dem befreundetem Ruderverein Salland/Niederlande.

Bei leichtem Regen ging es am 12. Richtung Brandburg los. Je östlicher wir kamen, desto freundlicher wurde das Wetter. In Brandburg waren es dann 27°C bei strahlender Sonne.

Unser Hotel „Seehotel“ war optimal; es lag direkt am Beetzsee in Brielow und das
Preis- Leistungs-Verhältnis war stimmig! Zum Rudern fuhren wir jeden Morgen nach Rathenow. Für unsere Touren konnten wir 4 Vierer-Ruderboote, die Aufenthaltsräume und auch die Duschen vom Wiking Ruderclub nutzen. Dabei wurden wir optimal von Heinz Schönemann vom dortigen Ruderclub unterstützt. Anders als wir es gewohnt sind, ruderten wir hier in Holzbooten mit Holzriemen. Aber diese Boote hatten ganz viel Charme.

Am 1. Tag war Regen gemeldet und wieder einmal bestätigte sich, dass man sich zum Glück nicht immer auf den Wetterbericht verlassen sollte. Es war bedeckt und kühler als am Vortag, aber völlig ok für die Ruderfahrt. Es ging auf der Havel Richtung Norden, über den Hohenauener See, nach Ferchesar. Dazu mussten wir die Stadtschleuse in Rathenow passieren. Die Havel ist der längste Nebenfluss der Elbe. Hier ist überwiegend Natur pur und wir konnten meistens die Ruhe genießen. Die Ufer waren nur selten bebaut und viele Seitenarme unberührt. Anders als unsere Vechte ist die Havel wesentlich breiter und von den sogenannten Hausbooten befahren, die uns immer wieder mal überholten, jedoch nicht störten. Auch der Wind drückte stärker als wir es gewohnt sind. In der Fischerhütte Semlin, direkt am Hohnenauener See, konnten wir uns stärken, bevor wir uns wieder auf den Rückweg begaben.

Am 2. Tag waren die Boote wesentlich zügiger im Wasser als am Vortag und wir konnten zeitig nach Milow stromaufwärts aufbrechen. Mittagspause gab es im Gasthof Milow, direkt an der Havel. Sehr schön waren auch die gemeinsamen Pausen auf dem Wasser, 4 Boote nebeneinander und neckischer Austausch. Wer wollte, konnte an diesem Tag noch weiter über Premnitz Richtung Döberitz und zurück rudern. Hier machten sich 3 Boote auf den Weg.

Am letzten Tag ging es noch einmal durch die Stadtschleuse Richtung Havelberg nach Grütz und zurück. Auf halber Strecke gab es ein Picknick, bei dem es an nichts fehlte! Unterwegs wurden wir immer wieder von Schwänen begleitet. Es war imposant zu beobachten, wie diese königlichen Tiere über das Wasser laufen um genügend Schub für den Flug zu bekommen. Zurück am Ruderclub wurde unserer Organisatorin, zurecht, der rote (in diesem Fall war es ein grüner!) Teppich ausgebereitet. Die Boote wurden selbstverständlich gründlich gereinigt und wieder ins Bootshaus gebracht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt. Auch dieser Abend fand wieder einen geselligen Ausklang.

Am Sonntag ging es wieder zurück nach Nordhorn.

Fazit: Es war eine durch und durch perfekt organisierte Ruderfahrt. Die Havel ist ein idyllischer, sehenswerter, gut ruderbarer Fluss. Wir haben in diesen 3 Tagen ca. 100 km geschafft. Unser besonderer Dank gilt ganz besonders dem Wiking Ruderclub in Rathenow! Unsere gute Gemeinschaft konnte man beim Rudern und auch beim geselligen, abendlichen Ausklang erkennen. Wir „Neuen“ in dieser Rudergemeinschaft schätzen besonders die Aufnahme in diese Gruppe und die Unterstützung beim Rudern! Die Gaststätten waren toll gewählt: Mittags am Wasser und abends auch mal urig z.B. in der Gaststätte „Zur alten Schmiede“. Jeder konnte immer nach seinen Bedürfnissen wählen: Fleisch – Fisch oder vegetarisch.

Diese Rudertour war ein schönes Erlebnis und wir werden weitere Touren folgen lassen!

Rudermarathon in Rotterdam am 07.07.18

07. Juli 2018 / Conny Jäger

 

Für zwei unserer Ruderer ging es zum ersten Mal zu einem Rudermarathon über 56 Kilometer, was wir mit Spannung erwarteten. Unsere Mannschaft war ein reines Frauenteam gemixt aus Ruderinnen vom Bootsclub Nordhorn und vom Ruderclub aus Groningen/NL.

Wir starteten schon am Tag vorher, um die Stadt zu besichtigen, die mit ihrem futuristisch-modernen Stadtbild als Hafentor zur Welt imponiert. Übernachtet wurde ganz unkompliziert auf Matten im dortigen Bootsclub.

Der Ruderclub Natilus, an der Maas gelegen, veranstaltet jedes Jahr diesen Marathon, an dem ca. 100 Ruderer hauptsächlich aus ganz Niederlande teilnehmen. Wir waren von der Strecke sehr begeistert, da sie viel Abwechslung bot: romantische Strecken in Kanälen mit Seerosen und Brücken, die man im Liegen unterfahren musste, Schleusen, Frachtschifffahrt auf der Maas und schnelle Motorboot für den Fun-Sport auf der Ijsel. Die Motorboote machten uns natürlich mit ihren starken Wellen am meisten zu schaffen. Aber wir meisterten bei heißen Temperaturen die Strecke hervorragend. Unterwegs versorgten die Veranstalter alle mit einem Lunchpaket.

Etwas kurios erschienen uns die Boote des Nautilus-Rudervereins, in denen nur zwei Personen rudern, eine steuert und eine pausiert. Interessant war der gleichzeitige Platzwechsel aller vier Personen.

Unser Team startete nahezu als letzte in einem Vierer, in dem, wie wir es gewöhnt sind, vier Personen rudern und eine steuert. Wir waren ein gutes Team und konnten einige Boote überholen, so dass wir im ersten Drittel nach ca. 7 Stunden ins Ziel kamen. Dabei ging es nicht um die schnellste Zeit, sondern ums Ankommen. Unser Steuermann wechselte alle 30 Minuten, natürlich meist auf dem Wasser.

Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dabei! Es war ein tolles Erlebnis!

 

Rudern: Rudertour auf der Hase, von Haselünne nach Meppen am 26.5.18

30. Mai 2018 / Conny Jäger

 

Nachdem unsere erste diesjährige Rudertour im März wegen Eis im Nordhorn-Almelo-Kanal gecancelt werden musste, wurden wir letzten Samstag vollends entschädigt. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 30°C ging es für neun Ruderer über 32 Kilometer auf der Hase stromabwärts.

Neben der kurvenreichen Strecke und deutlich höhere Strömungsgeschwindigkeit als auf der Vechte musste auf erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Wassersportler aller Art geachtet werden. Jeder nutzte die Möglichkeit, diesen sonnigen Tag auf und im Wasser zu genießen. Bei Sport, Spaß und einer leckeren Brotzeit im Cafe Giese in Bokeloh haben wir einen tollen Rudertag erlebt!

Dank des Lingener Rudervereins, der uns den Trailer für unsere 3 Boote zu Verfügung stellte und unserem hervorragenden Landdienst war der Transport zeitsparend und unkompliziert.

 

BCN auf dem Holschenmarkt in Nordhorn

15. Mai 2018 / Conny Jäger

 

Der Bootsclub präsentierte sich in diesem Jahr mit zwei Ständen auf dem Holschenmarkt. Interessierte konnten sich zu Saisonauftakt über die einzelnen Wassersportarten, die der Bootsclub anbietet, informieren. Kontaktdaten und Trainingszeiten wurden ausgetauscht, um bei nächsten Treffen am Vechtesee erste Schnupperkurse zu vereinbaren. Erstes Probesitzen und Fahrten sowohl im Drachen- als auch im Ruderboot konnten bereits direkt auf der Vechte am Nordhorner Schweinemarkt gestartet werden. Wir hoffen auf Fortsetzung am Bootsclub!

Rudern: Wanderruderfahrt auf den Berliner Seen vom 6.9. bis 10.9.17

12. September 2017 / Steffi Rothe, Conny Jäger

 

Wie in jedem Jahr unternahmen wir auch in diesem Jahr eine mehrtägige Ruderfahrt. Dieses mal ging es in den Berliner Raum und zwar mit insgesamt 19 Personen, davon 10 Ruderer aus dem befreundeten niederländischen Ruderverein Salland. Von früheren Rudertreffen her ist uns der Ruderverein „Wasserfreunde Erkner“ im Südosten Berlins gut bekannt, so dass wir die dortigen Boote nutzen konnten. Ruderer dieses Vereines planten die drei Tagestouren und begleiteten uns auf ihrem wunderschönen und großen Ruderrevier. Der Ruderverein bietet alles, was für eine perfekte Veranstaltung benötigt wird. Clubraum, Grillplatz und Duschen konnten wir umfänglich nutzen. Übernachtet wurde auf dem Campingplatz in Erkner oder in einem Köpenicker Hotel, direkt an der Spree gelegen. Bereits vor dem Frühstück konnten wir die Profis beim technisch perfekten Rudern beobachten.

Die erste Tour führte uns im Doppelachter und in zwei Doppelvierern ab Erkner zum Stiegnitzsee über den Flakensee und über den Kalksee, wobei die Woltersdorfer Schleuse passiert werden musste. Gestartet bei sonnigem Wetter wurden wir jedoch mehrfach unterwegs von kurzen aber heftigen Regenschauern überrascht. Aber auch das gehört zum Wassersport und kann uns mit entsprechender Wetterkleidung nicht abschrecken. Währenddessen hatte unser Landdienst für ein leckeres Barbecue gesorgt, so dass wir am Abend gemütlich bei netten Gesprächen beisammen saßen. Allerdings hätte es etwas wärmer sein können!

Am zweiten Tag wurden wir von der Nachricht überrascht, dass in Erkner eine Bombe aus dem 2.Weltkrieg entschärft werden sollte, so dass einige Straßen und Kanäle gesperrt wurden. Somit musste unsere geplante Rudertour kurzerhand geändert werden und es ging anstelle Kiessee zum Müggelsee über den Seddinsee und die Dahme. Dabei ruderten wir über die 2 Kilometer lange Regattastrecke Berlin-Grünau, das olympische Regattagelände von 1936. Wir boten uns ein kleines Wettrennen, was allerdings auf Grund des unkontrollierten Startes eher Spaß als ein wirklicher Kampf war. Weiter ging es vorbei am Köpenicker Schloss und an unserem Hotel über die Spree und über den Großen und Kleinen Müggelsee, wo wir ordentlich gegen Wind und Wellen ankämpfen mussten. Rast wurde im sehr hübschen Yachthafen-Restaurant gemacht. Weiter ging es über die Müggelspree, die von wunderschön gepflegten Gärten, Villen und exklusiven Wohnanlagen flankiert wurden. Der Abend klang beim gemeinsamen Essen im Restaurant „Lagunen Eck“ in Berlin-Wilhelmshagen, in dem allerdings der Service zu wünschen übrig ließ, aus.

Am letzten Tag ruderten wir auf der romantischsten Strecke, d.h. über den Falkensee, den Möllensee zum Kiessee. Sträucher, Äste und Bäume in engen Kanälen und eine sehr schmale Brücke mussten um-  bzw. durchfahren werden. „Ruder lang“ war dort das wichtigste Kommando! Ohne Boots-und Personenschaden zum Ruderverein Erkner zurückgekehrt, wurden Hand in Hand alle Boote gereinigt und in den Bootshäusern verstaut. Beim abendlichen Abschiedsessen, dieses Mal im Köpenicker Ratskeller und sogar mit Live-Musik, werteten wir die Rudertage aus und schmiedeten bereits Pläne für das nächste Jahr.

Ein besonderes Dankeschön an unsere Ruderfreunde in Erkner, die diese ca. 80 Kilometer-Tour zu einer erlebnisreichen und interessanten Ruderfahrt auf einem wunderschönen großen Gewässerrevier werden ließen.

 

Rudern: Wanderrudertreffen an der Mecklenburger Seenplatte

01. September 2017 / Steffi Rothe, Conny Jäger

Ein Jahr geht schnell vorbei! Letztes Wochenende war es schon wieder soweit,  es ging zum jährlichen Wanderrudertreffen nach Mirow, das bereits zum 32. Mal ausgetragen wurde. In diesem Jahr leider nur mit einer kleinen Abordnung von drei Ruderern aus dem BCN. Aus verschiedenen Landesteilen (Rügen, Berlin, Bad Honnef, Dresden, Friedrichshafen .Neubrandenburg, München usw. ) trafen die Ruderer am Freitagnachmittag im Bootsclub ein. Nach kurzer Wiedersehensfreude gingen die ersten Ruderer mit den Booten zu Wasser. Die Mannschaften stellten sich spontan aus den verschiedenen Rudervereinen zusammen und absolvierten eine erste Fahrt von ca. 20 Kilometer auf dem großen und wunderschönen Ruderrevier. Davon können wir Nordhorner nur träumen! Nach der Rückkehr klang der Abend bei netten Gesprächen und den legendären Schmalz- und Leberwurststullen mit Spreewaldgurken aus. Übernachtet wurde in Zelten auf dem Vereinsgelände, im Clubhaus oder in Hotels.

Nach der morgendlichen Frühstücksstärkung wurden die Bootsbesetzungen bekanntgegeben. In 16 Booten gingen mehr als 80 Ruderer, gemischt aus den verschiedenen Vereinen, zu Wasser, davon in zwei Achtern (Riemen und Doppel), in 12 Doppelvierern und zwei Doppelzweiern. Die Unterfahrung einer ersten Brücke bot einen idealen Standort für einen Fototermin mit allen 16 Booten! Der Mirower Bootspark ist mit fast 40 Gig – und Rennboten äußerst umfangreich ausgestattet. Die sehr gepflegten Holzboote mit Baujahren bis in Zwanziger Jahre zurück boten auf dem Vereinsgelände ein imposantes Bild. Aber auch mit neueren Booten aus dem Jahr 2013 kann der Bootsclub aufwarten!

Gerudert wurde in Richtung Schwarzer See, über den Zotzensee und Vilzsee, wo der Mirower Ruderverein auch hier wieder für eine hervorragende mittägliche Stärkung sorgte. Im Laufe des Tages wurde es immer sonniger bei äußerst angenehmen Temperaturen. Durch Seerosen, enge Kanäle, vorbei an Tretbooten, Kanus, gemütlichen Hausbooten, aber auch schnellen Motorbooten, zum Teil auch mit Wasserski, die für ordentlichen Wellengang sorgten, ging es über insgesamt mehr als 30 Kilometer in Richtung Ruderverein zurück. Das Steuern und auch das Rudern stellte somit doch hin und wieder eine ordentliche Herausforderung dar, besonders für uns Nordhorner, die nur plattes Wasser gewohnt sind! Es war ein interessantes Erlebnis, die verschiedenen Ruder-und Steuertechniken auch einmal von anderen Vereinen kennenzulernen. Beim anschließenden Spanferkelessen genossen wir den Sonnenuntergang, wenn auch bei kühlen Temperaturen.

Am Sonntag ging es bis Mittag noch einmal für die Mehrzahl der Teilnehmer aufs Wasser und zwar über den Leppinsee zum Woterfitzsee mit insgesamt 20 Kilometern. Nur der berühmt berüchtigte „Entenachter“, normalerweise bestehend aus acht Frauen als Enten gekleidet, machte bereits nach fünf Kilometern halt und ließ es ich im gleichnamigen Entenhausen – Restaurant recht gut gehen.

Nach Rückkehr aller Ruderer im Ruderverein wurden die Boote von allen gemeinsam gereinigt und in der Bootshalle verstaut. Für die Lagerung eines Achters wurden eine Menge Hände benötigt! Und nicht jeder Bootsclub kann mit einem Boot der Königsklasse aufwarten! Gestärkt nach einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen traten die meisten die Heimfahrt an. Und das mit dem traditionellen wunderschönen Mirow-Geschenk, einem Ruderkalender mit den Fotos des letzten Wanderrudertreffens. Wer nach dem sportlichen Wochenende noch etwas Kultur erleben wollte, konnte sich das Mirower Schloss, das seit 2014 in neuem Glanze erstrahlt, anschauen. Hat man es zum letzten Mal vor 40 Jahre gesehen, war man überrascht, welches tolle Kleinod daraus entstanden ist!

Allen Mirow-Organisatoren herzlichen Dank für dieses gelungene Wochenende! Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder.

Rudern: Ruderfahrt von Salzbergen nach Lingen

02. Juli 2017 / Steffi Rothe

 

Ruderfahrt Salzbergen – Lingen

Am 17.6.17 morgens acht Uhr ging es los. Eintreffen in Nordhorn am Bootsclub. Die Boote waren schon am Vortag verladen worden, so dass sechs Ruderer sofort mit den beiden Zweier-Booten auf dem Trailer gemeinsam im neuen BCN-Bully nach Salzbergen starten konnten. Von der Anlegestelle des Sportvereins Salzbergen wurde nach Lingen gerudert. Zwei weitere BCN-Mitglieder begleiteten uns in einem Zweitfahrzeug nach Salzbergen, um das Fahrzeug und den Trailer zurück nach Lingen zu bringen.

Auf der Ems ging es von Salzbergen nach Leschede. Vorher musste eine Schleuse passiert werden. Es war zwar keine Wartezeit notwendig, aber trotzdem kostete uns der gesamte Schleusenvorgang 45 Minuten. Alles musste per Hand selbst erledigt werden!

In Leschede machten wir eine kurze Picknick-Pause. Danach ging es weiter Richtung Hanneckenfähr. Unterwegs reichte uns ein netter Bootsbesitzer Getränke und Eis. Rund um Hanneckenfähr war die Fahrt durch die Berufsschifffahrt etwas turbulenter. Party- und Frachtschiffe sorgten für ordentlichen Wellengang. In Hanneckenfähr legten wir für ein weiteres Picknick an. Der bereits morgens von zwei Ruderern dort abgestellte PKW bot alles, was man dafür braucht: von Decke, Tisch bis reichlich Essen und eine Vielzahl von Getränken war alles dabei!

Das Wetter hatte sich seit dem Morgen stetig verbessert, so dass wir uns bei angenehmen Temperaturen auf die letzte Etappe der insgesamt 32 Ruderkilometer begaben. Vorbei am „Grünen Jäger“, von dem uns die Gäste auf der Terrasse zuwinkten, ging es weiter zum ESV-Steg. Unsere beiden Landfahrer standen schon bereit, so dass die Boote schnell verladen wurden und zügig nach Nordhorn zurück gefahren werden konnte.

Gegen 19.30 Uhr trafen wir im Bootsclub ein. Die Boote wurden noch im Bootsclub an Ort und Stelle verstaut. Leider mussten wir feststellen, dass ein Boot einen Schaden am Kiel erlitten hat, so dass dieses Boot leider für das nächste Training gesperrt werden musste.

Die gemeinsame Organisation aller Beteiligten lies diese Rudertour wieder zu einem sehr schönen Erlebnis für alle bei Sport und Spaß werden lassen!

Weitere Rudertouren werden auf jeden Fall folgen!

Rudern und Stand-up-paddeln an Schulen – Workshop für Lehrer beim BCN

20. Juni 2017 / Klaas Johannink

 

Im Vordergrund: SUP auf Vechtesee

Nordhorn ist Wasserstadt. Und derBootsclub Nordhorn (BCN) ist die erste Anlaufstelle in Nordhorn, wenn es um Wassersport geht.

Da sollte es eigentlich für Schüler in Nordhorn selbstverständlich sein, auch in der Schule ihre Wasserstadt hautnah zu erleben.

Also haben wir die Sportlehrer weiterführender Schulen in Nordhorn eingeladen,  mit uns aufs Wasser zu gehen. Gemeinsam wollten wir darüber nachdenken, wie wir unser Sportangebot in die Programme der Schulen einbringen können. Am Sonntag (18.Juni) folgten acht Sportlehrer von drei Schulen unserer Einladung, und wir gaben ihnen einen kurzen Einblick in die Disziplinen Rudern und Stand-up-paddeln (SUP). Bei schönstem Sommerwetter war es für alle ein tolles Erlebnis. Während eine Gruppe von Lehrern im Ruderboot die Vechte hinaufpullte, drehte die andere Gruppe auf den SUP-Boards eine Runde um die Nordhorner Innenstadt. Natürlich gut betreut durch die Trainer des BCN. Nach einer kurzen Mittagspause wurde getauscht.

Ziel der Veranstaltung war es, den Lehrern Eindrücke von unserem Sport zu vermitteln. So konnten sie sich selber ein Bild darüber machen, ob und wie sie unsere Angebote mit Schülern nutzen können. Nun werden wir in der zweiten Jahreshälfte Fortbildungen organisieren, damit ab dem Jahr 2018 möglichst viele Schüler Nordhorn von seiner schönsten Seite – der Wasserseite – kennenlernen.

Hinweis für interessierte Lehrer: Leider ist die Einladung zum Workshop aufgrund einer technischen Panne nicht an alle Nordhorner Schulen verteilt worden. Natürlich steht unser Angebot allen Schulen und Schulformen offen. Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir organisieren gern auch kurzfristig weitere Schnupperangebote. Die Ansprechpartner finden Sie auf den Abteilungsseiten „Rudern“ und „Surfen (SUP)“.

 

Vorbereitung SUP

Rudern / SUP

Ruderschnupperkurs