Rudertour in Mirow/Mecklenburger Seenplatte

Die diesjährige Wanderfahrt wurde bereits 2019 geplant und führte vom 17.09. bis zum 20.09.2020 nach Mirow an die Mecklenburgische Seenplatte.

Da zu den Ruderfreunden des Rudervereines Blau/Weiß Mirow seit einigen Jahren gute Kontakte bestehen, konnten von dort Boote ausgeliehen werden mit der Folge, dass ein umständlicher Bootstransport von Nordhorn entfallen konnte. Neben den 9 Teilnehmer/innen aus Nordhorn konnten auch 2 Ruderinnen vom WSV Meppen sowie je einen Ruderer aus Wildeshausen und aus Leer begrüßt werden.

                                                                          

Nach Ankunft am Bootshaus am frühen Donnerstagnachmittag ging es auch gleich aufs Wasser. Hierüber freuten sich die Teilnehmer nach der langen 7stündigen Anreise besonders. Gerudert wurde in Vierern mit Steuermann. Bereit gestellt wurden 1 D-Boot sowie 2 geklinkerte C-Boote, die mit Macon-Holzskulls gerudert wurden. Da es geklinkerte Boote nicht mehr sehr häufig gibt, war es für die Nordhorner und ihre Gäste natürlich etwas Besonderes, in solch einem Boot rudern zu dürfen. Die erste Strecke führte dann auch gleich über den Mirower See in den Lepptinsee über eine Strecke von rund 20 Kilometern.

Übernachtet wurde in dem direkt am Kanal und einer Schleuse gelegenen gut bürgerlichen Hotel  „Zum Löwen“ in Strasen Nähe Mirow, so dass die bei den Wanderfahrten üblichen Luftmatratzen und Schlafsäcke zu Hause gelassen werden konnten. Die Erfahrung zeigt, dass man eine solche Wanderfahrt auch als „Urlaub“ mit einem gewissen Standard genießen möchte.

                                                             

 

Der zweite Rudertag sollte der längste werden. Es ging über 40 km in den Nebelsee. Die Mannschaften in den Booten wurden noch etwas optimiert, so dass jedes Boot ungefähr gleich stark besetzt war. Auch an diesem Tag war das Wetter nicht zu übertreffen. Morgens lag noch ein bisschen aufgehender Dunst auf dem Wasser, welcher aber gegen 9 Uhr verflogen war. Um 10 Uhr ging es dann auf das Wasser; wiederum spiegelglatt bei strahlendem Sonnenschein, wie schon am Vortag. Aufgrund der doch „schattigen“ Temperatur von 10°C am Morgen erwiesen sich die mitgebrachten wetterfesten Decken für die Steuerleute als ideal.                   

                                                             

Die Strecke zum Nebelsee war außerordentlich interessant. Durch die Schleuse in Mirow, über den Müritz-Kanal, offene Seenflächen und dem breiteren Müritzarm ging es durch schmale Durchfahrten, die die Seen teilweise untereinander verbinden. Ein großer Vorteil der diesjährigen Tour war, dass aufgrund der Kontakte nach Mirow einigen Teilnehmern die Ruderstrecke schon bekannt war. Ansonsten hätte man die Durchfahrten nicht gefunden und sich wahrscheinlich auf dem Wasser verfahren. Auf den Gewässern war reger Bootsverkehr zu verzeichnen: Hausboote, Motorboote, Fahrgastschiffe,  Kanuten.

                                                             

Unterbrochen wurde die doch anspruchsvolle Ruderstrecke von 40 km immer wieder von kleinen Pausen, in denen geeignete Uferstellen zum Anlanden gesucht und gefunden wurden. Dies waren dann häufig kleine Badestellen mit einem Sandstrand. Hier konnten die Boote dann vorsichtig auflaufen. Für die Ruderer/innen hieß es dann „Schuhe aus“ und barfuß durch das Wasser an Land. Dort gab es dann ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Mannschaften. Höhepunkt der Mittagspause war ein tolles mitgebrachtes Picknick mit allem, was man gerne isst. So gestärkt ging es auf die Rücktour, die wiederum durch die Schleuse in Mirow führte, so dass die letzte Schleusenzeit im Auge behalten werden musste. Abends wurde im empfehlenswerten Restaurant „Seepromenade“ in Mirow gegessen.

 

Der letzte Rudertag ging über 30 km zum Schwarzen See über den Zotzensee und Vilzsee. Für die Steuerleute gab es heute besondere Herausforderungen durch die kurvenreichen Engstellen, flankiert von Schilfrohr und Ästen, zum Fehrlingsee. Mittag wurde am Kiosk am Schwarzen See gegessen. Es überraschte, dass an den Gewässern um Mirow fast jede kleine Gemeinde über ihren eigenen gepflegten Badestrand mit Spielplatz, Grillhütte usw. verfügte. Auch der 3. Tag wartete wieder mit fantastischem sonnigen Wetter bei maximalen 20°C auf. Den Abschluss der Rudertage bildete wie immer das Reinigen der Boote.

Nach einem ausgiebigen Barbecue am Abend auf dem Vereinsgelände ging es dann zurück zum Hotel. Die Abende wurden in unserem netten Hotel meist noch etwas länger. Hier wurden auch schon Pläne für 2021 geschmiedet. Die Ideen reichten von Strecken auf der Ruhr, Lahn bis hin  zur Elbe.  Lassen wir uns überraschen, wie die Ruderleitung entscheidet.

 

                                                               

 

Abreise:

Am Morgen verabschiedeten sich die Gäste und Nordhorner nutzten den Tag noch für einen Ausflug an die Kleine Müritz nach Rechlin und an die Müritz , dem größten See innerhalb Deutschlands, zum Hafendorf.  Vom Land aus konnten wir so noch Teilstrecken unserer Rudertour sehen.

Wir waren uns einig, die Rudertour hatte eine  geglückte Mischung aus sportlichem Anspruch und geselligem Beisammensein für die Teilnehmer zu bieten. Auch gab es weder Personen- noch Sachschäden zu vermelden! Unser Dank gilt dem Ruderverein Blau/Weiß Mirow, allen Organisatoren und der guten Stimmung aller Teilnehmer.

  

                                                                                           

Gerhard Wessels, Ruder-Club Leer

                                                                                            

Wanderruderfahrt auf der Hase

Endlich war es soweit! 

Wanderruderfahrten in Corona-Zeiten sind wieder erlaubt und seit einer Woche auch mit mehr als 10 Personen.
Somit ging es mit 11 Ruderern am 11.7.20  nach Haselünne, um von dort die 32 Kilometer nach Meppen zu starten. Alle waren ganz heiß auf die Tour, denn seit vier Monaten war auch unser Sport natürlich nur eingeschränkt möglich. Den meisten von uns ist die Tour schon bekannt, aber die Landschaft ist mit ihrem kurvenreichen Flussverlauf immer wieder schön zu  sehen und natürlich zu rudern. Für unsere Neulinge war die Strecke eine interessante Herausforderung gegenüber den bekannten Vechte-Bedingungen mit weniger Strömung und  geringeren Kurvenverlauf. Das Wetter lockte viele Laien-Kanuten auf das Wasser, die uns Sportler hin und wieder das „Leben“ schwer machten. Rast wurde im Gasthaus Giese in Bokeloh gemacht. Von einigen Schauern unterwegs überrascht, ging es dann abends zum Abschluss noch ins nette Meppener Bootshaus-Restaurant.

Wir waren uns einig – es war wieder eine tolle Tour!

Conny Jäger

7. Backschinken-Rudertour in Nordhorn

Am 14.3.20 führten wir die  7. Backschinkentour in Nordhorn mit unseren Ruderfreunden aus Berlin, Leer, Meppen, Stolzenau und Papenburg durch. Diese Rudertour findet immer am 2.März-Wochenende statt. In diesem Jahr war die Übergabe des Checks der Grafschafter Volksbank über 11 897 € für das neue Vierer-Ruderboot, die im Rahmen des Crowdfunding-Projektes gespendet wurden, das Highlight!  Damit verbunden wurde gleichzeitig die Bootstaufe von der Taufpatin Marion Hagedorn, Vertreterin der Grafschafter Volksbank, durchgeführt. Sie taufte das Boot auf den Namen „Vechte“. In diesem besonderen Rahmen dankten wir den 211 Unterstützern dieses Projektes und ganz besonders den Hauptsponsoren: Grafschafter Volksbank, der Stadt Nordhorn, Frau Silke Kamps, Herrn Rainer Kuipers, der Fa. Ringoplast, dem Förderverein des BCN und dem Landkreis Grafschaft Bentheim. Ohne diese vielen kleinen und großen Spenden wäre die Anschaffung des Bootes nicht möglich gewesen.

Es gab noch eine weitere Überraschung. Unser Ruderfreund Dominik Kuprecht schenkte dem BCN ein Ruderboot, ein nahezu neuwertiges Skiff (Einer). Er taufte dieses Boot auf den Namen Lee. Auch ihm gilt unser ganz besonderer Dank. Bei bestem Wetter ruderten wir anschließend noch 37 Kilometer.

Wir haben uns die Entscheidung, ob diese Veranstaltung auf Grund der aktuellen Corona-Situation stattfinden soll, nicht leicht gemacht. Sind jedoch aus vielen Gründen verantwortungsbewusst zu dem Entschluss gekommen, die von langer Hand geplante Kleinveranstaltung mit 30 Personen, die hauptsächlich im Freien von weniger gefährdeten aktiven Sportlern durchgeführt wurde, stattfinden zulassen. Alle von offiziellen Seiten empfohlenen Verhaltensempfehlungen wurden von uns berücksichtigt. Nach dieser Veranstaltung stellte der Bootsclub den gesamten Sportbetrieb ein.

 

 

 

 

Wanderruderfahrt Weerribben-Wieden NL 6.9. bis 8.9.19

In diesem Jahr führte uns die mehrtägige Ruderfahrt nach Holland in den wunderschönen Nationalpark Weerribben-Wieden in die Nähe von Giethoorn, das auch das Venedig Hollands genannt wird. Dieses Gebiet war auch für die alten Hasen unter uns „Neuwasser“ und alle waren sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Mit 10 Ruderern starteten wir am Freitagvormittag nach Steenwijk, wo wir im dort ansässigen Ruderverein „`t Diep“ unsere beiden Boote in Empfang nahmen. Zur großen Freude war eins davon aus Carbon, das natürlich sofort von den Damen besetzt wurde! Nach einer kleinen Stärkung ging es dann über den „Kanaal Steenwijk-Ossenzijl“ los in Richtung Muggenbeet, wo wir am späten Nachmittag für die nächsten zwei Nächte im Hotel „Geertien“ einchecken wollten. Während dieser ersten Fahrt übten wir das einseitige Rudern, um für die engen Kanäle am nächsten Tag gewappnet zu sein.

In Ossenzijl bogen wir nach einer kurzen Pause ab in das Schilfanbau-Gebiet. Jedoch war das Rudern dort bedingt durch die Enge und das weit in das Wasser herein ragende Schilf sehr beschwerlich und wir verließen die geplante Route, um wieder in breiteres Fahrwasser zu gelangen. In Kalenberg ruderten wir vorbei an wunderschönen Grundstücken mit reetgedeckten Häusern und machten auch dort nochmal eine Rast, bevor wir die restliche Strecke in Angriff nahmen. Beim Anlegen am Hotel ging dann ein Ruderer baden. Leider wurden keine Beweisfotos gemacht….Der Tag wurde nach dem Abendessen im Hotel feucht-fröhlich beendet.

Am Samstagmorgen musste uns eine Ruderin leider verlassen und die Bootsbesetzung wurde leicht verändert. Die Männer fuhren ab sofort mit „Loch“.

Wir starteten gegen 10 Uhr über das „Giethoornsche Meer“ und die „Walengracht“ in das mit „Beulakerwijde“ benannte offene Gewässer. Ein herannahendes Gewitter und der damit verbundene Wellengang ließ uns eine Schippe drauf legen. Nachdem wir wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangt waren, machten wir im Yachthafen von Belt-Schultsloot ein Picknick und nebenbei Dehnübungen für unsere geschundenen Hinterteile. Ab da ging es dann in die engen Grachten. Teilweise ging es nur mit Stechpaddel voran und alle waren sich anschließend einig: das muss man nicht öfter haben! Weiter ging es durch einen etwas breiteren Kanal mit vielen Hausbooten. In der „Belterwijde“ erwischte uns dann ein heftiger Regenschauer und wir wurden bis auf die Unterwäsche nass. Aus der eigentlich geplanten Pause wurde nichts, da es keine geeigneten Plätze zum Anlegen gab und wir alle so schnell wie möglich zum Hotel und aus der nassen Kleidung raus wollten. Bedauerlicherweise war es noch ein ganzes Stück und wir wurden von weiteren Schauern heimgesucht. Alle waren froh, als das Hotel in Sichtweite war und wir unter die heiße Dusche gehen konnten.

Am Abend fuhren wir zum Essen nach Giethoorn und auch diesmal wurde es trotz der Anstrengungen am Tag recht spät….

Den letzten Tag ließen wir gemütlich mit einem Sektfrühstück angehen. Die Wetterprognose war gut und so stachen wir ein letztes Mal in See. Es wurde mit halber Kraft gerudert und unterwegs stoppten wir das ein oder andere Mal, um das Neuwasser zu begießen. Ein letztes Picknick an der Thijssengracht bevor es nochmal in den Kanal und zurück zum Ruderverein in Steenwijk ging.

Alles ausladen, Boote reinigen, die Strecke (insgesamt waren es 90 km) nochmal Revue passieren und bei einem gemeinsamen Abendessen in Giethoorn das Wochenende ausklingen lassen. Und wieder waren sich alle einig: das hat viel Spaß gemacht und muss unbedingt wiederholt werden!

Heidrun Gerhardt

Unsere Rudertouren an 3 Tagen

Wanderrudertreffen Mirow 23.08. bis 25.08.19

Das Ende des Sommers naht. Grund genug sich für das alljährliche Wanderrudertreffen in Mirow (Mecklenburg-Vorpommern) bereit zu machen. Vier Ruderer/innen vom Bootsclub Nordhorn machten sich am Freitag, den 23.08.19 auf, um in den Osten Norddeutschlands zu fahren. Nach 540 km Autofahrt erreichten wir unseren Zielort Mirow bei strahlendem Sonnenschein. 

Während sich 3 Ruderer nach der obligatorischen Begrüßung durch den dortigen Verein in Richtung Leppinsee aufmachten, wartet der Vierte darauf, dass der Doppelachter vollständig besetzt wurde, um dem gleichen Ziel zu folgen. Zurückgekehrt konnten 20 km auf das Wanderruderkonto verbucht werden. Während sich die drei „Streber“ mit ihrem Ziel Leppinsee nicht zufrieden gaben, ruderten sie noch bis zum Carpsee weiter, so dass sie am Ende in ihrer Chronik 32km registrierten. Am Abend konnte man weniger Ruderer als in den Jahren zuvor begrüßen, dennoch blieb der fachliche Austausch nicht auf der Strecke.

Der folgende Tag bescherte uns die Tour über den Zotzensee , Mössensee, Vilzsee, Schwarzer See bis zum Fehrlingsee. Über den Tag strahlender Sonnenschein… was braucht man mehr in so einer herrlichen Umgebung. Der vorbereitete Eintopf am Fehrlingsee schmeckte wie alle Jahre sehr lecker!!!! Zurückgekehrt im Verein Blau-Weiß empfing uns ein knuspriges Spanferkel vom Grill, sowie gekühltes Bier vom Fass. Oh, wie schön ist Mirow!!!! Ein gemütlicher Abend mit Musik und guter Unterhaltung rundete den Tag ab.

Auch der Sonntagmorgen war nach dem Frühstück und kurzer Ruderfahrt mit Sonnenschein umrahmt. Am Abend wieder in Nordhorn angekommen, konnten wie auf ein schööönes Wochenende zurückschauen und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Tony Gruhn

Ruderfahrt in den Niederlanden von Gramsbergen nach Ommen

Schleuse in Gramsbergen

Am 10.8.19 starteten wir einen zweiten Versuch, auf der Vechte  von Gramsbergen nach Ommen zu rudern, nachdem wir im Juni diese Tour  auf Grund von extremer Hitze leider schon einmal absagen mussten. Erst seit letztem Jahr ist diese Strecke befahrbar, da zwei weitere Schleusen in Junne und in Marienberg von insgesamt vier Schleusen (Gramsbergen, Hardenberg) in Betrieb genommen wurden. Mit drei Booten und 9 Personen fuhren wir zum Ruderverein Salland und  setzten unsere Boote dort ins Wasser. Am Morgen kam starkböiger Wind auf, wie bereits vom Wetterdienst angekündigt. Angekündigt waren Windstärken von 4 bis 7. Wir wollten trotzdem nicht aufgeben. Die nächste Hürde waren die Schleusenwächter, die telefonisch nicht erreichbar waren, um unser Eintreffen an den Schleusen anzumelden. Auf der Internetseite www.vechtstromen.nl kann man sich darüber informieren, ob die Schleusen tatsächlich in Betrieb sind.  Da nichts Gegenteiliges vermerkt war, gingen wir das Risiko ein und  starteten. Und wir wurden auch positiv überrascht, da die erste Schleuse tatsächlich vom Schleusenwächter bedient wurde. Nur leider ging er eben nicht ans Telefon und wir hatten zu viel Zeit verloren. Das Rudern war bei diesen Windböen mit wirklich enormen Kraftanstrengungen verbunden, so dass wir nur 12 km bis zur nächsten Schleuse nach Hardenberg ruderten und dann wenden mussten. Vor 17 Uhr muss man die Schleuse wieder passiert haben, da  sie später nicht mehr bedient wird, was wir zeitlich auch gerade so geschafft haben! Somit ist leider auch unser zweiter Ruderversuch nach Ommen fehlgeschlagen. Trotzdem hatten wir viel Spaß bei unserem Sport und werden im nächsten Jahr auf jeden Fall einen dritten Versuch wagen! Nach unserer Ankunft im Ruderverein Gramsbergen ging es gemeinsam noch in die daneben liegende Bierbrauerei Mommeriete , die zum Durstlöschen und kleinem Snack sehr zu empfehlen ist.
Conny Jäger

Rudern auf dem Emskanal und der Hase am 4.5.19

Mit 10 Ruderern, darunter auch einem Gast aus dem Ruderverein Leer, ging es über 30 Kilometer bei sehr kühlen Temperaturen und Aprilwetter mit Regen, Hagel, Wind und Sonne auf unsere erste Rudertour auf auswärtigem Gewässer in diesem Jahr. Sie führte uns von Lingen über den  Emskanal und der Haase nach Meppen.Wegen dem unangenehmen Wetter und dem Zeitverzug in der Schleuse mussten wir unsere Tour leider etwas kürzen, aber Spaß und Sport kamen trotzdem nicht zu kurz! Zum Aufwärmen mit Glühwein im Mai und leckerem Essen ging es zum Abschluss noch ins Restaurant des Rudervereins in Meppen.

BACKSCHINKEN-Rudertour in Nordhorn

Am 9.3.19 eröffneten die Ruderer des Bootsclub Nordhorn ihre Saison. An der bereits zum 6. Mal stattfindenden Ruderfahrt  nahmen Ruderer der Vereine aus Gramsbergen (NL), Leer, Papenburg, Meppen, Stolzenau, Lingen und sogar aus dem Berliner Raum Erkner mit einer Rekordteilnehmerzahl von insgesamt 50 Ruderern in 11 Booten teil. Es wurde zunächst, am Bootsclub beginnend, über den Vechtesee weiter auf der Vechte  zum Schweinemarkt, danach durch den Almelo-Kanal bis zur Grenze und zurück gerudert. Viele Passanten in der Nordhorner Innenstadt  beobachteten  die Rudermannschaften in ihren Vierern und Zweiern. Auf dem See, von einem kurzen aber heftigen Regenschauer überrascht, ging es kurz in den Bootsclub, um anschließend auf der Vechte weiter nach Brandlecht und zurück zu rudern. Der Wind mit Böen von Windstärke 6 und die starken Wellen auf der Vechte waren eine echte Herausforderung für die Steuerleute insbesondere in den Zweier-Booten. Normalerweise werden bei einer Ruderfahrt mindestens 30 Kilometer zurückgelegt.  Aufgrund des Sturmes musste  die Tour aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr leider bereits nach 24 Kilometern abgebrochen werden. Nichtsdestotrotz war es eine gelungene Rudertour, die man auf Grund der Wetterkapriolen nicht vergessen wird. Den Abschluss bildete das traditionelle, gemeinsame Backschinken-Essen aller Teilnehmer im Bootsclub, das dem jährlich am zweiten März-Wochenende stattfindende Ruderereignis den Namen gab.

Crowdfunding Projekt Vierer-Ruderboot

Die Ruderabteilung ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Um allen Ruderern regelmäßig die Möglichkeit zu bieten, ihren Sport ausüben zu können, benötigen wir dringend ein Vierer-Ruderboot. Aus eigenen Mitteln ist dies jedoch nicht finanzierbar, so dass wir Sie um Ihre Mithilfe bitten möchten.
Wie Sie unser Projekt unterstützen können, erfahren Sie auf www.grafschafter-volksbank.viele-schaffen-mehr.de/vierer-ruderboot

 

Den aktuellen Flyer inkl. aller Informationen können Sie sich hier anschauen:

Crowdfunding Projektflyer – Vierer-Ruderboot

Wanderruderfahrt Havelland 12.09. bis 16.09.18

September 2018 / Angelika Krause

 

In diesem Jahr ging unsere mehrtägige Ruderfahrt ins Havelland. Wir waren 19 Teilnehmer, 12 Personen von unserem Ruderclub und 7 von dem befreundetem Ruderverein Salland/Niederlande.

Bei leichtem Regen ging es am 12. Richtung Brandburg los. Je östlicher wir kamen, desto freundlicher wurde das Wetter. In Brandburg waren es dann 27°C bei strahlender Sonne.

Unser Hotel „Seehotel“ war optimal; es lag direkt am Beetzsee in Brielow und das
Preis- Leistungs-Verhältnis war stimmig! Zum Rudern fuhren wir jeden Morgen nach Rathenow. Für unsere Touren konnten wir 4 Vierer-Ruderboote, die Aufenthaltsräume und auch die Duschen vom Wiking Ruderclub nutzen. Dabei wurden wir optimal von Heinz Schönemann vom dortigen Ruderclub unterstützt. Anders als wir es gewohnt sind, ruderten wir hier in Holzbooten mit Holzriemen. Aber diese Boote hatten ganz viel Charme.

Am 1. Tag war Regen gemeldet und wieder einmal bestätigte sich, dass man sich zum Glück nicht immer auf den Wetterbericht verlassen sollte. Es war bedeckt und kühler als am Vortag, aber völlig ok für die Ruderfahrt. Es ging auf der Havel Richtung Norden, über den Hohenauener See, nach Ferchesar. Dazu mussten wir die Stadtschleuse in Rathenow passieren. Die Havel ist der längste Nebenfluss der Elbe. Hier ist überwiegend Natur pur und wir konnten meistens die Ruhe genießen. Die Ufer waren nur selten bebaut und viele Seitenarme unberührt. Anders als unsere Vechte ist die Havel wesentlich breiter und von den sogenannten Hausbooten befahren, die uns immer wieder mal überholten, jedoch nicht störten. Auch der Wind drückte stärker als wir es gewohnt sind. In der Fischerhütte Semlin, direkt am Hohnenauener See, konnten wir uns stärken, bevor wir uns wieder auf den Rückweg begaben.

Am 2. Tag waren die Boote wesentlich zügiger im Wasser als am Vortag und wir konnten zeitig nach Milow stromaufwärts aufbrechen. Mittagspause gab es im Gasthof Milow, direkt an der Havel. Sehr schön waren auch die gemeinsamen Pausen auf dem Wasser, 4 Boote nebeneinander und neckischer Austausch. Wer wollte, konnte an diesem Tag noch weiter über Premnitz Richtung Döberitz und zurück rudern. Hier machten sich 3 Boote auf den Weg.

Am letzten Tag ging es noch einmal durch die Stadtschleuse Richtung Havelberg nach Grütz und zurück. Auf halber Strecke gab es ein Picknick, bei dem es an nichts fehlte! Unterwegs wurden wir immer wieder von Schwänen begleitet. Es war imposant zu beobachten, wie diese königlichen Tiere über das Wasser laufen um genügend Schub für den Flug zu bekommen. Zurück am Ruderclub wurde unserer Organisatorin, zurecht, der rote (in diesem Fall war es ein grüner!) Teppich ausgebereitet. Die Boote wurden selbstverständlich gründlich gereinigt und wieder ins Bootshaus gebracht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt. Auch dieser Abend fand wieder einen geselligen Ausklang.

Am Sonntag ging es wieder zurück nach Nordhorn.

Fazit: Es war eine durch und durch perfekt organisierte Ruderfahrt. Die Havel ist ein idyllischer, sehenswerter, gut ruderbarer Fluss. Wir haben in diesen 3 Tagen ca. 100 km geschafft. Unser besonderer Dank gilt ganz besonders dem Wiking Ruderclub in Rathenow! Unsere gute Gemeinschaft konnte man beim Rudern und auch beim geselligen, abendlichen Ausklang erkennen. Wir „Neuen“ in dieser Rudergemeinschaft schätzen besonders die Aufnahme in diese Gruppe und die Unterstützung beim Rudern! Die Gaststätten waren toll gewählt: Mittags am Wasser und abends auch mal urig z.B. in der Gaststätte „Zur alten Schmiede“. Jeder konnte immer nach seinen Bedürfnissen wählen: Fleisch – Fisch oder vegetarisch.

Diese Rudertour war ein schönes Erlebnis und wir werden weitere Touren folgen lassen!